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05.06.2015

12:52 Uhr

Umfrage

74 Prozent der Griechen wollen Euro behalten

Viele Griechen wollen im Euroland bleiben - das legt eine aktuelle Umfrage nahe. Nur 18 Prozent wollen zur Drachme zurückkehren. Auch bei der Bewertung der Regierungsarbeit gibt es einen klaren Trend.

Die meisten Griechen wollen im Euro bleiben. dpa

Griechische Fahne neben Athena und Apollon

Die meisten Griechen wollen im Euro bleiben.

AthenDie große Mehrheit der Griechen will einer Umfrage zufolge weiter im Euroland bleiben. Das ergab eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Alco, die am Freitag im Nachrichtenportal „Newsit“ in Athen veröffentlicht wurde. 74 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für den Verbleib in der Eurozone aus, nur 18 Prozent würden lieber zur früheren griechischen Drachme zurückkehren. 47 Prozent glauben, die Regierung unter Premier Alexis Tsipras verhandele falsch mit den Gläubigern, 39 Prozent halten die Verhandlungstaktik des Regierungschefs dagegen für richtig.

Fände an diesem Sonntag eine Parlamentswahl statt, würde Tsipras' Linkspartei Syriza sie mit 31,3 Prozent gewinnen. Die Konservativen bekämen 20,4 Prozent. Drittstärkste Kraft wäre die pro-europäische Partei der politischen Mitte To Potami mit 5,2 Prozent.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Manfred Zimmer

05.06.2015, 13:23 Uhr

"74 Prozent der Griechen wollen Euro behalten"

Das muss man klar sehen:
Aus griechischer Sicht ist der Beitritt zum Euro ein Erfolgskonzept!

Nie und nimmer hätten sie einen derartigen Schuldenturm ohne Unterstützung der hiesigen Politiker aufbauen können.

Jeder, der schon einmal etwas mit Geld zu tun hatte weiß, dass Lehrer und Juristen mit Geld nicht umgehen können. Unser Bundestag setzt sich aber vornehmlich aus solchen Typen zusammen. Deshalb ist die jetzige Lage für Fachleute nicht überraschend.

Wenn Sie die Aussage zum Umgang mit Geld seitens Lehrern und Juristen nachprüfen möchten, sollten Sie einmal bei Leuten nachfragen, die professionell mit diesem Thema zu tun haben.

Herr Klaus Hofer

05.06.2015, 13:23 Uhr

Nun das ist wahrlich keine Überraschung. Die Griechen möchten in der Eurozone bleiben und die Gläubiger sollen weiter zahlen. Rentenkürzungen sollen zurückgenommen werden und die Zahl der Staatsdiener weiter steigen um auch zukünftig die Effizienz der Administration zu gewährleisten.
Die gerade in Griechenland enorm hohe Zahl der " ewigen Studenten " soll ebenso weiter zunehmen ( es geht halt nichts über ein intensives Studium ), um dann nach einer überschaubaren Zeit im Staatsdienst frühzeitig in die ungekürzte Pension zu wechseln. Auch der Nachwuchs braucht bekanntlich Perspektiven...

Herr Ohne Sorge

05.06.2015, 14:09 Uhr

Ich wusste nicht, dass Lehrer auch dabei sind. Allerdings die Römer wussten schon "judex non calculat". Gut Ausnahmen gibt es immer, aber ich kenne einige Juristen, die auch stolz sind nicht rechnen zu müssen.

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