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18.11.2012

20:51 Uhr

Umfrage

Briten wollen der EU den Rücken kehren

Würde es eine Volksabstimmung über den Verbleib in der EU geben, Großbritannien stünde wohl nicht mehr lange auf der Mitgliederliste. Laut einer Umfrage möchten vor allem die Anhänger von Premier Cameron Goodbye sagen.

Besucher gehen während der Olympischen Sommerspiele mit Union-Jack-Regenschirmen über das Gelände. dpa

Besucher gehen während der Olympischen Sommerspiele mit Union-Jack-Regenschirmen über das Gelände.

LondonBei einem Referendum würde eine Mehrheit der Briten gegen einen Verbleib ihres Landes in der Europäischen Union stimmen. Das ergab eine am Sonntag in der Zeitung "The Observer" veröffentlichte repräsentative Umfrage von Optimum Research. Demnach würden 34 Prozent auf jeden Fall für einen Austritt stimmen und 22 wahrscheinlich. Nur elf Prozent wären dagegen mit Sicherheit für den Verbleib im Staatenbund, 19 Prozent vermutlich. 14 Prozent der Befragten waren unschlüssig.

Bei den Wählern der Konservativen Partei von Premierminister David Cameron war der Anteil der Austrittsbefürworter mit 68 Prozent am höchsten, gefolgt von denen der oppositionellen Labour-Partei mit 44 Prozent und denen der an der Regierung beteiligten Liberaldemokraten mit 39 Prozent.

Bei Parlamentswahlen wollten 39 Prozent der Befragten für Labour stimmen, 32 Prozent für die konservativen Tories, zehn Prozent für die Anti-EU-Partei UK Independence Party, acht Prozent für die Liberaldemokraten von Vize-Premier Nick Clegg und elf Prozent für andere Parteien.

Von

afp

Kommentare (37)

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Beobachter

18.11.2012, 21:10 Uhr

Das ist wirklich Schade, aber wir werden es sicherlich überleben. Eines Tages kommt dann insbesondere seitens des Finanzsektors die unvermeidbare Einsicht, dass man mit dem Euro wohl deutlich besser gefahren wäre. Vorerst werden ua. beim Umtausch weiterhin Gebühren anfallen. Dabei könnten die eingesparten Beträge zusätzlichen Gewinn darstellen und/oder teilweise auch in Form besserer Preise an den Kunden weitergereicht werden und so die eigene Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Einfach zu kurzsichtig gedacht. So wird das leider NIX.
Richtig Sinn machen würde es, sich aus europäischer Sicht lagsam aber sicher Richtung Osten und Südosten zu orientieren. Kein Ozean dazwischen, die Waren können per Laster oder Zug direkt hin bzw. hergebracht werden. Russland und China müßte der absolute Schwerpunkt werden.

linkesindkeinemenschen

18.11.2012, 21:23 Uhr

Gute Nachricht.
Wenn sich die Briten aus dem Euro absetzen, dann gibt es in Europa ausser der Schweiz noch ein weiteres zukunftsfähiges Land in das man umziehen kann wenn man sich den Gleichmacher-Sozialismus der EUDSSR nicht mehr antuen will. Eventuell muntert das sogar andere Länder wie Finnland oder die Niederlande dazu auf es den Briten gleichzutuen. Deutschland wird sich leider niemals dazu entschließen, weil der Anteil der Einwohner, die von fetten Staatssalimentierungen leben, inzwischen schon schätzungsweise 60% erreicht hat und noch weiter steigen wird. Aber was solls - dann geht Deutschland halt zusammen mit Frankreich und den Südeuropäischen Staaten gemeinsam in den Konkurs und in die Gosse, getreu nach dem Motto: wer sich sein Bett gemacht hat, soll auch verdammt noch mal auch darin schlafen!

Account gelöscht!

18.11.2012, 21:43 Uhr

@Beobachter: Darüber schreibe ich hier schon seit langem Kommentare: Die Eurasische Platte (googeln)ist die Zukunft Europas! Nicht der Atlantik.

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