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27.01.2013

10:01 Uhr

Umfrage

Griechen glauben an Verbleib in Euro-Zone

Wir bleiben in der Euro-Zone: Die Griechen sind optimistisch. Laut einer Umfrage glaubt die Mehrheit der Bevölkerung, dass der Staatsbankrott abgewendet wird und das Land in dem gemeinsamen Währungsraum bleibt.

Die Bevölkerung in Griechenland ist laut einer Umfrage zuversichtlich. dpa

Die Bevölkerung in Griechenland ist laut einer Umfrage zuversichtlich.

In Griechenland wächst nach neuen Milliardenhilfen der Euro-Partner einer Umfrage zufolge die Zuversicht in der Bevölkerung. Erstmals seit Beginn der Schuldenkrise glaubt mit 60 Prozent eine Mehrheit, dass der Staatsbankrott abgewendet wird, wie eine Erhebung des Instituts MRB im Auftrag der Sonntagszeitung "Real News" ergab.

Demnach gehen sogar 75 Prozent der Befragten davon aus, dass ihr Land den gemeinsamen Währungsraum nicht verlassen wird. Allerdings erwarten 83 Prozent zugleich weitere Sparmaßnahmen der Regierung. "Es gibt eine zunehmende Zahl von Leuten, die der Auffassung sind, dass wir in der Euro-Zone bleiben und unsere Zusagen einhalten müssen, weil es keinen anderen Ausweg gibt", sagte MRB-Experte Dimitris Mavros.

Die vorliegende sowie zwei weitere Umfragen zeigen ferner, dass die regierende konservative Partei Neue Demokratie von Ministerpräsident Antonis Samaras in der Wählergunst vorne liegt. Nicht weit dahinter rangiert allerdings das Linksbündnis Syriza, das vehement gegen den Sparkurs Front macht.

Von

rtr

Kommentare (9)

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Old-Greek

27.01.2013, 10:20 Uhr

Griechenland bleibt zwar in der Eurozone, aber den Griechen kein Euro in der Tasche. Was für ein Erfolg!!!

Republikaner

27.01.2013, 10:21 Uhr

Die Griechen bleiben so lange im Währungsraum, solange in Deutschland die Blockparteien regieren. In D glaubt man immer noch das Märchen von "Uns geht´s gut".
Meine Beobachtung ist ein ganz andere: in München habe ich diese Tage noch nie soviel Menschen gesehen, die in der Innenstadt den Müll durchsuchen; [...]. Leute macht endlich die Augen auf und beginnt Parteiprogramme zu lesen! Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Account gelöscht!

27.01.2013, 10:37 Uhr

Es wird sehr von den gewählten Politikern abhängen: Demagogen in den Südländern werden dem Volk Freiheit statt Knute versprechen, Reichtum statt Sparen. Früher oder später werden wir jemanden haben der die Regeln brechen wird. Dann wird sich herausstellen, ob die dummen deutschen Schäfchen (und die der andern Geberländer) immer noch zum Zahlen bereit sind, ob die dummen deutschen Schäfchen ihr bis zum Burnout hart zusammengeschutteltes Geld den in der Sonne faul rumliegenden Südländern geben wollen - mit NICHTS als Gegenleistung

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