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18.07.2013

14:22 Uhr

Umfrage

Schwellenländer zeigen Wachstumsschwäche

Für europäische Firmen sind asiatische Schwellenländer von großer Bedeutung – doch die asiatischen Volkswirtschaften werden dieses Jahr voraussichtlich nur mäßig wachsen. Das spiegelt sich vor allem im Export wieder.

Die Skyline von Beijing. China muss sich dieses Jahr voraussichtlich mit einer Wachstumsrate von 7,5 Prozent begnügen. Reuters

Die Skyline von Beijing. China muss sich dieses Jahr voraussichtlich mit einer Wachstumsrate von 7,5 Prozent begnügen.

BangaloreDie für den Absatzerfolg vieler europäischer Firmen wichtigen Volkswirtschaften in asiatischen Schwellenländern dürften jüngsten Reuters-Umfragen zufolge dieses Jahr nur mäßig wachsen. Das mächtige China, zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA, legt den Fokus in der Wirtschaftspolitik derzeit mehr auf Reformen, um die Binnennachfrage anzukurbeln. Auch Indien kämpft mit Problemen - derzeit ist das vor allem der Kursverfall der Landeswährung Rupie. Die Zentralbank fährt deswegen eine restriktive, eher wachstumshinderliche Geldpolitik.

Insgesamt dürften die Exporte aus diesen Ländern sinken, was sich negativ auf die Wachstumsraten auswirken wird, wie aus Umfragen der Nachrichtenagentur Reuters bei Volkswirten vom 8. bis 17. Juli hervorgeht. Diese wurden zu ihrem Ausblick für rund ein Dutzend asiatischer Volkswirtschaften befragt.

Für fast alle Regionen oder Länder, ob China, Indien, Hongkong, Singapur oder Taiwan, verringerten die Experten ihre Erwartungen für 2013. Nächstes Jahr rechnen sie indes - auch wegen der erwarteten Erholung der US-Wirtschaft - wieder mit höheren Wachstumsraten.

China muss sich dieses Jahr voraussichtlich mit einer Wachstumsrate von 7,5 Prozent begnügen, Indien mit 5,5 Prozent. Für Indien ist das geschätzte Wachstum vergleichsweise moderat. China wuchs jahrelang sogar zweistellig. Bereits im Juni sanken die Exporte der Volksrepublik erstmals seit 17 Monaten - ein Vorgeschmack auf die Zukunft.

Von

rtr

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