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18.01.2017

19:16 Uhr

Umfrage unter Ökonomen

Trumps Protektionismus größte Gefahr für US-Wirtschaft

Ökonomen sehen in der Abschottungspolitik des künftigen US-Präsidenten Trump die Hauptgefahr für die US-Wirtschaft. Trump hatte angekündigt, Freihandelsabkommen zu kündigen oder gar nicht erst zu unterzeichnen.

Trump tritt die Nachfolge des demokratischen Präsidenten Barack Obama an. AP

Donald Trump

Trump tritt die Nachfolge des demokratischen Präsidenten Barack Obama an.

BangaloreDas größte Risiko für die US-Wirtschaft ist einer Umfrage zufolge der vom künftigen Präsidenten Donald Trump in Aussicht gestellte Protektionismus in der Handelspolitik. Mehr als zwei Drittel von 70 befragten Ökonomen gaben in einer am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Erhebung an, in der angekündigten Abschottungspolitik des Republikaners die Hauptgefahr für die weltgrößte Volkswirtschaft in diesem Jahr zu sehen.

Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, Freihandelsabkommen zu kündigen oder gar nicht erst zu unterzeichnen. Die USA sollen wieder stärker selbst vom Handel profitieren. Trump tritt am Freitag die Nachfolge des demokratischen Präsidenten Barack Obama an.

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Der starke Dollar stellt der Erhebung zufolge ein zusätzliches kurzfristiges Risiko dar. Im Januar hatte der Dollar ein 14-Jahres-Hoch markiert. Allein seit Trumps Wahl im November ist der Greenback etwa sechs Prozent gestiegen. Auf die Frage, ob nun der richtige Zeitpunkt für aggressive Steuersenkungen gekommen sei, antworteten 80 Prozent der Volkswirte: „nein“. Trump plant hohe Staatsinvestitionen, radikale Steuersenkungen und Deregulierungen, um der Wirtschaft einen Extra-Schub zu verleihen.

Experten sehen das Vorhaben eher kritisch, da die Konjunktur bereits rund läuft und der Jobmarkt fast leer gefegt ist. Höhere Löhne und steigende Inflation dürften dann die US-Notenbank wohl auf den Plan rufen. Nur weniger als ein Drittel der Befragten erhöhten ihre Wirtschaftsprognosen für dieses Jahr.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Tschortscho Eibl

20.01.2017, 11:12 Uhr

1. Wenn nur 2/3 der Ökonomen dies befürchten, ist das ein Problem deren Ängste!

2. Zu einer korrekten Berichterstattung gehört, dass man Ereignisse in der Zukunft im Conditional formuliert, ansonsten ist es Stimmungsmache !

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