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24.02.2004

09:38 Uhr

Umstrittene Irak-Geschäfte

Pentagon ermittelt gegen Halliburton

Eine Tochter-Firma von Halliburton, der Ex-Firma von US-Vizepräsident Dick Cheney, sieht sich Betrugsvorwürfen ausgesetzt. Hintergrund: Überteuerte Lieferungen von Treibstoff an die US-Truppen im Irak.

HB WASHINGTON. Gegen das Unternehmen Kellog Brown und Root (KBR) werde wegen Betrugsverdachts ermittelt, teilte das Ministerium am Montag in Washington mit. Halliburton ist das frühere Unternehmen von US-Vizepräsident Dick Cheney. Es hat bereits zahlreiche Aufträge von den US-Truppen im Irak erhalten, die vom Wiederaufbau der irakischen Ölindustrie bis zum Bau von Militärstützpunkten reichen. Halliburtons Auftragsvolumen im Irak beläuft sich auf 8 Mrd. Dollar. Die US-Demokraten hatten kritisiert, bei der Vergabe der Aufträge hätten enge Beziehungen Halliburtons zu Cheney eine Rolle gespielt.

Der Vorwurf von überteuerten Treibstofflieferungen war erstmals im vergangenen Jahr laut geworden. Demnach soll ein Subunternehmen von KBR möglicherweise 61 Mill. Dollar mehr für Öllieferungen aus Kuwait berechnet haben, als ihm zustand.

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