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16.03.2013

14:55 Uhr

Umweltförderung

Obama will Milliarden in „grüne“ Autos stecken

Der US-Präsident will umweltfreundlichere Autos fördern. Mit Staatsgeldern von zwei Milliarden Euro will er besonders die Forschung und Entwicklung unterstützen. Allerdings hat der Kongress noch ein Wörtchen mitzureden.

US-Präsident Barack Obama will umweltfreundliche Autos fördern. dpa

US-Präsident Barack Obama will umweltfreundliche Autos fördern.

WashingtonUS-Präsident Barack Obama will zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) in die Entwicklung von Technologien für weniger umweltschädliche Autos stecken. Ziel ist die Erforschung von neuen Technologien, die ohne Benzin angetriebene Fahrzeuge billiger machen sollen. Obama warb für das Zehn-Jahre-Programm am Freitag bei einem Besuch im Nationalen Argonne Laboratory bei Chicago – einem Labor, das auf die Entwicklung von Batterien für Elektroautos spezialisiert ist.

Finanziert werden sollen die jährlichen Aufwendungen von je 200 Millionen Dollar nach Obamas Vorstellungen aus Regierungseinkünften durch Lizenzen für Öl- und Gasbohrungen vor den US-Küsten. Allerdings muss der Kongress die Gelder bewilligen, was als fraglich gilt.

Obama rief den Kongress auf, den von Experten entwickelten Plan für den „Energiesicherheits-Fonds“ über Parteigrenzen hinweg zu unterstützen. „Dies ist keine demokratische oder republikanische Idee“, sagte er. „Dies ist schlicht eine kluge Idee.“ Die Autos würden sauberer, die USA unabhängiger von Öleinfuhren und zugleich könnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Nach Angaben der Washingtoner Umweltbehörde (EPA) vom Freitag sind in den USA verkaufte Autos zwischen 2007 und 2012 deutlich spritsparsamer geworden. Ihre Wirtschaftlichkeit sei um 16 Prozent gestiegen. Der Kohlendioxid-Ausstoß sei im selben Zeitraum um 13 Prozent zurückgegangen.

Von

dpa

Kommentare (3)

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vandale

16.03.2013, 16:59 Uhr

Die US Autoindustrie hat Entwicklungsbudgets in Milliardenhöhe und wird immer dann Geld investieren wenn sich dies beim Kunden auszahlt, sprich eine reale Energieeinsparung erzielt wird die im Verhältnis zum wahrscheinlich höheren Preis des Fahrzeugs steht.

Der linke Präsident möchte Geld für alle möglichen ökologischen Ideen ausgeben ungeachtet eines enormen Staatsdefizits.

Man kann nur hoffen, dass der Kongress dem Präsidenten ein enges Korsett schnürt.

Vandale

pedrobergerac

16.03.2013, 21:28 Uhr

Der "linke Präsident" möge zuerst ein anderes Geldschöpfungssystem installieren, dann kann er sich die 2 Mrd. getrost irgendwohin...........,
dann aber möge er sich zurückziehen und Computerdrohnenspielen seine Friedensnobelpreis genießen.
Unsere Welt ist in jeder Hinsicht bankrott: finanziell, wirtschaftlich, gesellschaftlich und moralisch. Der Grund für die globale Misere ist ein Finanzsystem, das auf jegliche Werte verzichtet, und „Geld“ willkürlich und in beliebiger Menge in Druckerpressen oder per Tastendruck am Computer in elektronischer Form erzeugen kann, ohne dabei eine reale Leistung erbringen zu müssen. Der ehemalige Direktor der „Bank of England“ und zweitreichste Brite seiner Zeit, Sir Josiah Stamp, erklärte in einer Rede anlässlich der Abschlussfeier an der University of Texas im Jahre 1927 vor etwa 150 Studenten selbstkritisch und in unmissverständlichen, klaren Worten die Funktionsweise eines schuldenbasierten Weltfinanzsystems:

„….Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist
vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde.
Das moderne Finanzwesen wurde in Ungerechtigkeit gezeugt und in Sünde
geboren ... „
Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht der Geldschöpfung lassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzukaufen....

Livia

17.03.2013, 10:38 Uhr

Es geht ihm darum Arbeitsplätze zu schaffen, da er es woanders nicht erreicht hat! Später könnten man dann noch - wie hier - Umweltzonen und ähnliches einführen, um die Leute zu zwingen, sich ein neues Auto zu kaufen. Dabei wird der höchste Verbrauch an Resourchen bei der Produktion getätigt: aber ohne Produjtion keine arbeit, ohne Arbeit keine Steuereinnahmen und eine unzufriedene Bevölkerung und ohne Konsum keine Gewinne für die Superreichen und keine Geschäfte für die Finanzoligarchie!

Besonders dreist ist dabei, daß den Leuten immernoch die Klimalüge dafür unter die Nase gerieben wird! Wenn das wirklich ein ernsthafter Grund wäre - ein Blick aus dem Fenster belehrt einen eines Besseren und auch die USA hatten ihre heftigen Schneestürme - würde man alles dafür tun, um Fahren zu vermeiden: Arbeitsplatz, Kaufladen und Freizeitangebote zu Fuß erreichen! Bei Klein- und Mittelstädten geht das, Großmetropolen sind sowieso noch aus ganz anderen Gründen von Übel.
Aber das schadet ja siehe oben - denn das fördert allenfalls die Schuhproduktion, und die hat man ja schon lange nach China ausgelagert.

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