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02.12.2012

10:36 Uhr

Umweltminister warnt

Klimagipfel bisher „ohne jeden Erfolg“

Es tut sich wenig auf dem Klimagipfel in Doha. Dabei waren die Erwartungen an das Treffen vergleichsweise hoch. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) fällt daher ein vernichtendes Urteil.

Umweltminister Altmaier: "Kommen nicht voran" dpa

Umweltminister Altmaier: "Kommen nicht voran"

DohaZur Halbzeit des zweiwöchigen Weltklimagipfels in Doha hat Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) ein vernichtendes Fazit gezogen. „Seit Tagen wird in Doha über die Rettung des Weltklimas verhandelt, bislang ohne jeden Erfolg“, schrieb der Minister in einem Kommentar für die „Bild am Sonntag“. Vertreter von Greenpeace und BUND forderten den Minister auf, sein politisches Gewicht für eine Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase in die Waagschale zu werfen.

Ann-Kathrin Schneider, als Beobachterin für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Doha, erklärte am Sonntag: „Bisher wartet jeder darauf, dass der andere sich bewegt. Wenn das so weitergeht, scheitert die Konferenz.“

Laut Martin Kaiser, der für Greenpeace Deutschland in Doha die Konferenz verfolgt, ist die EU vom internen Streit mit Polen um die Ausgestaltung des Kyoto-Folgeabkommens völlig gelähmt. „In der kommenden Woche muss die Regierung Merkel Farbe beim Klimaschutz bekennen und die Führungsrolle Europas zurückgewinnen“, forderte der Greenpeace-Vertreter.

In Katar selbst nimmt die Umweltbewegung Fahrt auf: Erstmals in der Geschichte der einflussreichen Golfmonarchie versammelten sich am Samstag in den Straßen Dohas junge Araber, die ihre Politiker zu mehr Anstrengung im Klimaschutz drängen. Am Rande der UN-Klimakonferenz verlangten sie von ihren Regierungen, die klimaschädlichen CO2-Emissionen verbindlich zu senken.

Altmaier mahnte, dass die vereinbarten Ziele nur zu schaffen seien, wenn Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer gemeinsam „aufwachen und handeln“. Europa und Deutschland müssten dabei führen. Dazu gehöre unbedingt, den Emissionshandel zu stärken und das Ziel durchzusetzen, europaweit 30 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen.

Kommentare (21)

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Der_Fuehrer

02.12.2012, 10:47 Uhr

Wundert mich bei Oberdepp Altmaier nicht.
Bei der Enegiewende noch schlechter als Röttgen!!

Account gelöscht!

02.12.2012, 11:24 Uhr

"Vertreter von Greenpeace und BUND forderten den Minister auf, sein politisches Gewicht für eine Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase in die Waagschale zu werfen." Bei dem Typ seh ich nur Körpergewicht, der Rest ist ahnungsloses Geschwafel.

easyway

02.12.2012, 11:26 Uhr

Mittlerweile halten sich die leistungslosen Gröfaze aus dem Umweltbereich für die Macher des Wetters. Dabei sind die Umweltverbände nichts anderes als Lakaien der Stromriesen, werben sie genau für deren Ausbaupläne mit Windmotoren. Und trotz Privatisierung zahlt am Ende der Bürger den Größenwahn nicht nur mit Zerstörung großer Naturflächen durch rotierende Monster (150m) vor seienr Haustür, auch mit Steuergelden, das Risiko der Konzerne minimieren, welche dann den Shareholdern in den USA, China und der Mongolei ausgeschüttet werden als Dividende. Die Stromriesen müssen enteignet werden!

Man stelle sich vor, daß nun rund 60 Jahre gegegen die Kernspaltung demonstriert wird! Was ist anderes geworden? Rein gar nichts! Im Wendland entsorgen die Kernspalter nach wie vor ihren Strahlendreck. Wofür soll man Greenpeace dankbar sein? Die sind das Problem und haben in Deutschland nichts verloren!

Greenpeace Plan ist Anbiederung an CDU-Politik des Umweltfaschismus, überstaatlicher Despotismus durch Einmischung in regionale Belange. Der Plan der Verspargelung stammt ursprügnlich von Altnazi Hitler, dem Vegetarier! Seine "Windmotoren" sollten alle Bauernhöfe zieren. Und die waren schon damals asbach, denn die Technik war erfunden im Kaiserreich. Welches allerdings schlau genug war, sie nicht auszubauen wegen der Naturvernichtung, des Höllenlärms und des Psychoterrors.

Weg mit den Nazis von Greenpeace!

www.windkraftgegner.de

Die Regionalisierung und Dezentralisierung der Energiegewinnung ist Gröfazen naturgemäß ein Dorn im Auge, weil sie einherginge mit einer Demokratisierung von unten:

http://derstandard.at/1259280744589/Windraeder-mit-vertikaler-Drehachse-nutzen-das-Fischschwarm-Prinzip

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