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24.05.2012

12:36 Uhr

Umweltschützer warnen

Klimawandel wird kaum beachtet

Mehrere Umweltschutz-Organisationen bemängeln, dass nicht genug gegen den Klimawandel getan werde. Es fehle an Maßnahmen. Die Folgen werden dramatisch sein.

Auch die Landwirte in Äthiopien sind durch den Klimawandel bedroht. Reuters

Auch die Landwirte in Äthiopien sind durch den Klimawandel bedroht.

BonnUmweltorganisationen haben vor irreparablen globalen Schäden durch ungebremsten Klimawandel gewarnt. Bedroht seien die biologische Vielfalt und andere natürliche Ressourcen. Außerdem sei mit erheblichen Verlusten an Menschenleben und Gebieten zu rechnen. Die Warnungen sind in einem gemeinsamen Bericht von Care, Germanwatch, Action-Aid und WWF enthalten, der heute am Rande der zweiwöchigen UN-Klimakonferenz in Bonn veröffentlicht wurde.

Die Bonner Konferenz zeige einmal mehr, dass die notwendigen Gegenmaßnahmen gegen die Erderwärmung noch immer nicht ergriffen würden. Sie soll den UN-Klimagipfel in Katar vorbereiten und endet morgen. Der rapide voranschreitende Klimawandel führe außerdem zu mehr Naturkatastrophen, Hungerkrisen und Migrationsbewegungen.

Wenn nicht sofort umfassende Anstrengungen unternommen würden, um die Treibhausgasemissionen zu verringern, werde sich die Erde in Zukunft voraussichtlich um mehr als vier bis sechs Grad Celsius erwärmen. Die Kosten seien erschreckend: Konservative Schätzungen sprächen von rund zwei Billionen US-Dollar (1,6 Billionen Euro oder 1600 Milliarden Euro) an wirtschaftlichen und nicht-wirtschaftlichen Auswirkungen bis zum Jahr 2060 - neben den kaum zu beziffernden Verlusten an biologischer Vielfalt und Ökosystemen.

„Die gegenwärtigen politischen Zusagen passen nicht zur wissenschaftlichen Realität“, sagte der Klima-Koordinator bei Care International, Kit Vaughan. Wenn Schäden und Verluste entstünden, sei die Uhr nicht mehr zurückzudrehen, ergänzte WWF-Experte Sandeep Chamling Rai. „Wir können den Verlust von biologischer Vielfalt und von Ökosystemen nicht einfach mit Geld wettmachen. Was zerstört ist, ist zerstört.“ Nationen und Regionen müssten das mögliche Ausmaß von Schäden und Verlusten besser verstehen und ihm begegnen.

Von

dpa

Kommentare (5)

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peer-bilderberger

24.05.2012, 12:54 Uhr

komm nun laßt doch diesen Mist endlich mal
Macht Euch doch schon lächerlich.

Oder wer will hier behaupten, dass WIR einen Einfluss auf die generelle Erwärumung des Sonnensystems haben?

Account gelöscht!

24.05.2012, 12:56 Uhr

Dass die sich nicht langsam selbst dumm vorkommen mit diesen apokalyptischen Bildern. Lächerlich bis peinlich kann man das nur noch nennen.

HofmannM

24.05.2012, 13:34 Uhr

Die ganze Mafiaorganisationen von WWF, UN usw. gehören ALLE weggesperrt. Mit diesen fiktiven Angstmärchen vom "Nahen Untergang" richten diese Organisationen mehr Schaden als Nutzen an.
Anpassung heißt die Lösung und nicht Nachhaltigkeit!!!
Wirtschaftliche und Technische Vernunft und Verstand wird uns ein Leben im Wohlstand und im Einklang mit der Umwelt/Natur garantieren.
Der Glaube an eine ideologische Ökountergangsinterpretation wird für die Menschen nur in Abhängigkeit und Diktatur enden. Wohlstands- und Feiheitsverlust sind die weitern Folgen einer fatalen Ökoideologie!!!

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