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21.11.2012

15:46 Uhr

UN-Bericht

Gefährlicher Temperaturanstieg kaum noch zu bremsen

Ohne weitere Anstrengungen wird der Ausstoß an Treibhausgasen weiter zunehmen. Dadurch sei das Ziel, den Temperaturanstieg auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, immer schwerer zu erreichen, mahnt das UN-Umweltprogramm.

Ohne massiven Umschwung zum Klimaschutz werde der Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 auf 58 Gigatonnen (Milliarden Tonnen) steigen, sagte Unep-Exekutivdirektor Achim Steiner. dpa

Ohne massiven Umschwung zum Klimaschutz werde der Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 auf 58 Gigatonnen (Milliarden Tonnen) steigen, sagte Unep-Exekutivdirektor Achim Steiner.

LondonDie Welt entfernt sich immer weiter von dem Ziel, die Erderwärmung rechtzeitig zu stoppen. Ohne einschneidende Maßnahmen sei ein Plan, die Temperatur auf ein Plus von maximal zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, nicht erreichbar, heißt es in einem Bericht der UN-Umweltbehörde Unep, den sie am Mittwoch in London präsentierte. Anstatt zu sinken, sei der globale Ausstoß an Treibhausgasen seit dem Jahr 2000 bereits um etwa 20 Prozent gestiegen.

Ohne massivem Umschwung zum Klimaschutz werde der Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 auf 58 Gigatonnen (Milliarden Tonnen) steigen, sagte Unep-Exekutivdirektor Achim Steiner. Um das Zwei-Grad-Klimaziel zu halten, dürfe der Ausstoß bis dahin jedoch nicht mehr als 44 Gigatonnen betragen.

Dafür müssten die Länder ihre im Zuge von UN-Konferenzen vorgelegten lose versprochenen Absichtserklärungen stark erhöhen. Denn selbst, wenn die einzelnen Staaten ihre jeweils am weitesten gehenden Klimaschutzzusagen einhielten, bleibe bis 2020 eine Lücke von 8 Gigatonnen.

Falls die nötigen Emissionsreduktionen bis 2020 nicht erreicht werden, würde ihre spätere Umsetzung danach mindestens 10 bis 15 Prozent mehr kosten, betonen die 55 Forscher aus 22 Ländern in dem Bericht.

Dem Unep-Bericht zufolge ist der angestrebte Rückgang der Emissionen mit bestehender Technologie jedoch erreichbar. Derzeit müssten noch keine neuen, teils unausgereiften Technologien wie etwa die umstrittene CO2-Speicherung zum Einsatz kommen.

Kommentare (13)

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vandale

21.11.2012, 16:29 Uhr

Vielleicht um einen Aspekt herauszugreifen der bislang weniger kommentiert wurde.

Die Oekoschwindler haben den Beginn des industriellen Zeitalters an den Beginn des 19. Jahrhunderts in die Kleine Eiszeit gelegt als es ein paar sehr kalte Jahre gab. Zum Ende des WKII betrugen die CO2 Emmissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe etwa 1/10 der heutigen. Im Verhältnis zu den natürlichen Emissionen ist dies kaum messbar. Auch heute sind die CO2 Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe im Verhältnis zu den natürlichen CO2 Emissionen sehr gering.

Man kann hoffen dass der Wohlstand und damit die CO2 Emissionen der Welt rasch steigt.

Vandale

tsabo

21.11.2012, 16:32 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

vandale

21.11.2012, 17:18 Uhr

Vielleicht ein weiterer Aspekt. Heute betragen die CO2 Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe 34 Mrd. to. Gem. BP Energy of the World nimmt der Weltenergieverbrauch um 1.7% pro Jahr zu. Das sind dann 2020 39 Mrd. to CO2/Jahr und nicht 58 Mrd. to/Jahr. Die besagte Menge sollte etwa 2040 erreicht werden sofern nicht CO2 ärmere Techniken wie Wasserkraft, oder die umweltfreundliche Kernenergie an Marktanteilen gewinnt.

Vandale

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