Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.07.2011

02:34 Uhr

UN-Sicherheitsrat

Klimaerwärmung ist Bedrohung des Weltfriedens

Der UN-Sicherheitsrat hat sich auf eine Erklärung zur Klimaerwärmung geeinigt. Hier wird die Erwärmung das erste Mal als Bedrohung für den Weltfrieden definiert.

Aufgerissene Erde ist im ausgetrockneten Rheinufer in Düsseldorf zu sehen (Archivfoto). Quelle: dpa

Aufgerissene Erde ist im ausgetrockneten Rheinufer in Düsseldorf zu sehen (Archivfoto).

New YorkNach tagelangen heftigen Diskussionen hat sich der UN-Sicherheitsrat auf eine von Deutschland vorgelegte Erklärung zum Klimawandel einigen können. In der sogenannten präsidentiellen Erklärung räumen die 15 Staaten des mächtigsten UN-Gremiums am Mittwochabend (Ortszeit) zum ersten Mal ein, dass die Erderwärmung eine Bedrohung des Weltfriedens sein kann.

Zudem wurde Generalsekretär Ban Ki Moon aufgefordert, Klimaaspekte in seinen künftigen Berichten zu berücksichtigen. Deutsche Diplomaten sprachen von einem Durchbruch. Die präsidentielle Erklärung ist keine Resolution und eigentlich nur eine Stellungnahme des Ratspräsidenten, in diesem Monat der deutsche UN-Botschafter Peter Wittig. Weil auch sie aber unter den 15 Staaten abgestimmt wird, hat sie ein gewisses diplomatisches Gewicht.

Um die Formulierung war bis zuletzt gefeilscht worden. Insbesondere Russland und China hatten Einwände gegen den deutschen Vorschlag. Noch während der Sitzung liefen die Verhandlungen der Diplomaten im Hintergrund auf Hochtouren und der Ausgang galt lange als völlig offen.

Botschafter Wittig sagte am Rande der Sitzung: „Uns war wichtig, alle Mitglieder des Sicherheitsrates an Bord zu haben - und dafür sind wir ihnen sehr weit und geduldig entgegengekommen. Das hat sich letztlich ausgezahlt.“ Wichtig sei, dass die beiden zentralen Elemente des deutschen Textentwurfs - die Anerkennung der Bedrohung durch den Klimawandel und die Berichtspflicht des Generalsekretärs - erhalten werden konnten: „Jetzt ist es am Generalsekretär, diese Aufforderung in die Praxis umzusetzen.“

Von

dpa

Kommentare (9)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Kalle

21.07.2011, 07:05 Uhr

Welche Klimaerwärmung? Die Klimalüge als Besteuerungsgrundlage ist doch längst aufgedeckt! Wieder so eine verlogene Systemmeldung!

Account gelöscht!

21.07.2011, 07:44 Uhr

Wir haben im letzten Jahr an das Bundesforschungsministerium eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt und gefragt, ob es (und damit die Bundesregierung) überhaupt eine exakte Definition hat, mit der es möglich wäre, anhand eines meteorologischen Datenpaketes einen "Klimawandel" von einem "Nicht-Klimawandel" abzugrenzen.

Die Antwort: Das Forschungsministerium hat so eine Definition gar nicht. Das hatten wir erwartet, denn in der wissenschaftlichen Literatur gibt es anscheinend auch keine. Die Behauptung, es gäbe einen solchen Klimawandel, vollzieht sich daher außerhalb eines wissenschaftlichen Fundaments, es handelt sich um eine Art "esoterisches Axiom" einer Debatte, deren einziges Ziel darin liegt, "Geld und Macht für die Retter" zu mobilisieren. Darauf beruht anscheinend die deutsche Politik.

Wer wissen will, ob CO2 überhaupt die Temperaturen auf der Erde beeinflussen will, mag die Studie "Rettung vor den Klimarettern" ergoogeln.

Klaus Ermecke
KE Research

Reinhard

21.07.2011, 07:55 Uhr

Die UN als apokalyptische Hysterikerelite!
Dank Deutschland hat man jetzt noch mehr Möglichkeiten die Weltbevölkerung mit unsinnigen Maßnahmen zu knechten! Geht doch, man muß die Lügen nur gebetsmühlenartig wiederholen!
Denk ich an Deutschland in der nacht...........

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×