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21.03.2014

07:45 Uhr

UN-Statistik

Asylbewerber wollen vor allem nach Deutschland

Die meisten Flüchtlinge wollen nach Deutschland. Das ist erstmals seit 1999 wieder der Fall. Die Mehrheit der Asylbewerber stammt aus Bürgerkriegsregionen – besonders die Anzahl der syrischen Zuwanderer steigt.

Neue Asylbewerber ziehen in einem Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde im brandenburgischen Eisenhüttenstadt ein. dpa

Neue Asylbewerber ziehen in einem Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde im brandenburgischen Eisenhüttenstadt ein.

GenfDeutschland ist nach Angaben der Vereinten Nationen erstmals seit 1999 in der industrialisierten Welt wieder das begehrteste Ziel von Asylbewerbern. 2013 beantragten 109.600 Menschen hierzulande Asyl, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk am Freitag mit. Dahinter folgten die USA, wo 88.400 neue Gesuche eingingen. Insgesamt gingen bei den 44 Ländern in der UN-Erhebung 612.700 Anträge ein. Das entspricht einem Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zu 2012.

Erstmals stellten Syrer mit 56.400 Anträgen die größte Gruppe von Asylsuchenden, gefolgt von russischen Staatsbürgern, die vermutlich überwiegend aus der autonomen Kaukasus-Republik Tschetschenien stammen. Afghanen reichten 38.700 Anträge ein. Sie waren damit die drittgrößte Gruppe, nachdem sie 2011 und 2012 noch an der Spitze der Statistik standen.

Von

rtr

Kommentare (12)

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21.03.2014, 08:03 Uhr

Liese sich leicht ändern, wenn man einfach die Leistungen an den Mittelwert der anderen EU-Länder anpasst und Ausweisungen bei abgelehntem Antrag schneller und konsequenter durchsetzt.

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21.03.2014, 08:13 Uhr

Im Vergleich zu anderen Ländern haben Flüchtlinge hier den Himmel auf Erden! Der Deutsche Michl zahlt es ja!

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21.03.2014, 09:50 Uhr

Könnte mir vorstellen, dass die Deutschen - besser der Deutsche Michel - darauf noch stolz ist, dass mehr Wirtschaftsflüchtlinge nach Deutschland als in die USA wollen.

Vielleicht ist es so wie beim Exportweltmeister und TARGET-2.

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