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08.06.2013

08:25 Uhr

Unangekündigter Besuch

Westerwelle in Afghanistan eingetroffen

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) ist am Samstag zu einem Besuch in Afghanistan eingetroffen. Nach einem Gespräch mit Präsident Karsai wird Westerwelle nach Pakistan weiterreisen.

Guido Westerwelle besucht Afghanistan und das Nachbarland Pakistan. AFP

Guido Westerwelle besucht Afghanistan und das Nachbarland Pakistan.

KabulAußenminister Guido Westerwelle ist am Samstag zu einem Besuch in Afghanistan eingetroffen. In der Hauptstadt Kabul steht unter anderem ein Treffen mit Staatspräsident Hamid Karsai auf dem Programm. Dabei soll es insbesondere um die nächsten Schritte für den geplanten Abzug der Bundeswehr-Kampftruppen sowie die Präsidentenwahl im nächsten Jahr gehen. Karsai, der bereits seit 2001 im Amt ist, darf dann nicht mehr kandidieren.

Am Nachmittag will Westerwelle dann in die pakistanische Hauptstadt Islamabad weiterreisen. Dort soll er als erster ausländischer Außenminister von Pakistans neuem Regierungschef Nawaz Sharif empfangen werden.

Der Minister landete am Vormittag mit einer Militärmaschine der Bundeswehr auf dem Flughafen von Kabul. Westerwelles Reise war aus Sicherheitsgründen nicht vorab angekündigt worden.

Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Westerwelle und dem afghanischen Präsidenten Karsai soll die Übergabe der Sicherheitsverantwortung von der NATO-geführten ISAF-Truppe an die afghanischen Streitkräfte stehen. Dies soll bis Ende 2014 geschehen. „An unseren Plänen für den Abzug der deutschen Kampftruppen aus Afghanistan halten wir auch angesichts einer schwierigen Lage konsequent fest“, sagte Westerwelle zum Auftakt der Reise. „Wir müssen dafür jetzt auch die richtigen politischen Weichenstellungen vornehmen.“

Westerwelle will in Kabul nach Angaben seines Ministeriums verdeutlichen, dass Deutschland auch nach dem weitgehenden Abzug der Bundeswehr zur Unterstützung Afghanistans bereit ist. Er wolle aber auch klarmachen, dass Deutschland Fortschritte im Bereich der Regierungsführung erwarte – etwa beim Kampf gegen Korruption und bei der Wahrung der Menschenrechte.

In Westerwelles Gesprächen soll es auch um die für 2014 geplante Präsidentschaftswahl gehen, bei der ein Nachfolger für Karsai bestimmt werden soll. Der Minister wolle verdeutlichen, dass Deutschland der Ausrichtung glaubhafter Wahlen große Bedeutung für das langfristige Engagement in Afghanistans beimesse, hieß es im Auswärtigen Amt. Bei Gesprächen mit dem afghanischen Hohen Friedensrat will sich Westerwelle über den Stand des innenpolitischen Versöhnungsprozesses informieren, den das Auswärtige Amt als schwierig und langwierig einschätzt.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

08.06.2013, 09:00 Uhr

Und? was soll das? Ob dieser Komiker in Afghanistan oder sonstwo herumrennt, er soll vor der eigenen Türe kehren.... den nimmt doch eh niemand ernst und bewegen tut er so oder so nichts.

zapfenstreich

08.06.2013, 09:36 Uhr

Etwa 140 Tote Afghanen durch einen Luftschlag auf Befehl eines deutschen Soldaten im September 2009. Zwei deutsche Kriegsminister gingen ab mit Großem (deutschen) Zapfenstreich. Der (noch) amtierende deutsche Kriegsminister hat den damalig befehlenden deutschen
Soldaten gerade zum General befördert und nun dieser Schmalzige am Ort des Geschehens vor dem großen Rückzug... Ab damit, Großer (deutscher) Zapfenstreich im September für beide, "Stillgestanden, Musik, Nationalhymne,
Abmarsch, alternativlos, basta, aus.

Account gelöscht!

08.06.2013, 10:25 Uhr

Zum Glück sind seine Aussagen vermutlich auf eigenen Wunsch zu Erdogan als Dossiers angelegt. Wohlwissend das Kommentare nicht scchmeichelhaft ausfallen. Seit seinen ersten Auftritt in Polen hat er die Berechtigung verloren, für uns zu sprechen. Daher ist er nur FDP Außenminister und sonst nichts. Mit Fischer zusammen steht er rangmässig an letzter Stelle und noch dahinter.
In Afghanistan und Pakistan sollte er seine Karriere beenden wenn er noch ein Gramm Deutsches Blut in sich hat.

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