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25.11.2016

09:19 Uhr

Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat sich im Anschluss an ein Telefonat positiv über den zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump geäußert. Trump sei „nicht ideologisch begrenzt“ und mehr an Erfolg als an Theorien interessiert. Auch bei der  wirtschaftlichen Kooperation erhofft Orban sich eine positive Entwicklung. AP

Lob für Trump

Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat sich im Anschluss an ein Telefonat positiv über den zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump geäußert. Trump sei „nicht ideologisch begrenzt“ und mehr an Erfolg als an Theorien interessiert. Auch bei der wirtschaftlichen Kooperation erhofft Orban sich eine positive Entwicklung.

BudapestUngarns Regierungschef Viktor Orban ist nach eigenen Angaben vom designierten US-Präsidenten Donald Trump nach Washington eingeladen worden. Trump habe in einem Telefonat klargemacht, dass er große Stücke auf Ungarn halte, sagte Orban in einem am Donnerstagabend veröffentlichten Interview der ungarischen Zeitung „Világgazdaság“.

Die Position seines Landes habe sich dank Trumps Wahlsieg stark verbessert, sagte Orban. „Ich denke, dass Amerika jetzt einen Präsidenten haben wird, der nicht ideologisch begrenzt ist.“ Trump sei „eine offene Person, die interessierter an Erfolg, Effizienz und Ergebnissen ist als an politischen Theorien“.

Dies komme Ungarn zugute, fügte der ungarische Ministerpräsident hinzu. „Die wirtschaftliche Kooperation war bis jetzt auch gut. Es waren nur Ideologien, die Hürden dargestellt haben.“ Er habe Trump in dem Telefonat gesagt, dass er lange nicht in Washington gewesen sei, weil er dort als „schwarzes Schaf“ betrachtet worden sei. Darauf habe Trump gelacht und gesagt, dass für ihn das Gleiche gegolten habe.

Orban ist regelmäßig von der aktuellen US-Regierung für das Aufweichen der demokratischen Gewaltenteilung in Ungarn kritisiert worden. Im Juli sagte er, Trumps Einwanderungspläne seien besser für Europa und Ungarn. Der Regierungschef hat im vergangenen Jahr an den südlichen Grenzen seines Landes Zäune errichten lassen, um den Zustrom von Flüchtlingen und Migranten nach Europa zu begrenzen.

Von

afp

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