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23.12.2014

16:54 Uhr

Unglücke in Frankreich und Großbritannien

Getrübte Vorweihnachtszeit

Ein geistig Verwirrter fährt in Nantes in einen Glühweinstand, in Glasgow verliert der Fahrer eines Müllautos die Gewalt über sein Fahrzeug. Mehrere Menschen sterben, viele werden verletzt.

In Glasgow fuhr ein Müllauto unkontrolliert in eine Menschenmenge und tötete sechs Menschen, der Fahrer erlitt zuvor wohl einen Herzinfarkt. Auch in Frankreich kam es zu schweren Unglücken. dpa

In Glasgow fuhr ein Müllauto unkontrolliert in eine Menschenmenge und tötete sechs Menschen, der Fahrer erlitt zuvor wohl einen Herzinfarkt. Auch in Frankreich kam es zu schweren Unglücken.

Glasgow/NantesMehrere tragische Zwischenfälle haben in Großbritannien und Frankreich die Vorweihnachtszeit getrübt. Im schottischen Glasgow erlitt der Fahrer eines Müllautos am Steuer vermutlich eine Herzattacke. Im größten Einkaufstrubel raste der Laster am Montag in eine Menschenmenge und erfasste zahlreiche Passanten. Sechs Menschen starben, zehn weitere wurden nach Angaben der Polizei verletzt.

Erste Berichte von Augenzeugen und Anwohnern deuteten darauf, dass der Müllfahrer eine Herzattacke erlitten und die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Er lag am Dienstag noch im Krankenhaus. Die Polizei machte zunächst keine offiziellen Angaben zur Unfallursache.

Im französischen Nantes war ein möglicherweise geistig gestörter Mann am Montag mit einem Kleinlaster in den Glühweinstand eines Weihnachtsmarktes gefahren. Dabei wurden zehn Menschen verletzt, fünf von ihnen schwer. Der Fahrer verwundete sich anschließend selbst mit neun Messerstichen, wie die Polizei mitteilte.

Es war innerhalb weniger Tage der dritte folgenschwere Vorfall in Frankreich. Regierungschef Manuel Valls sah weder einen Zusammenhang noch einen terroristischen oder religiösen Hintergrund. Er rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.

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Nachdem in Frankreich ein Mann am Montag mit einem Kleinlaster in eine Menschenmenge gerast war, rief Präsident Hollande eine Sondersitzung der Minister ein. Es war bereits der dritte Vorfall innerhalb kürzester Zeit.

In Dijon war ein psychisch kranker Mann unter „Allah ist groß“-Rufen an fünf verschiedenen Stellen in Passantengruppen gefahren und hatte 13 Menschen verletzt. Im zentralfranzösischen Joué-lès-Tours hatten Polizisten einen Mann erschossen, der mit „Allahu Akbar“-Rufen ein Kommissariat gestürmt und mit einem Messer drei Beamte verletzt hatte.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Thomas Melber

23.12.2014, 17:20 Uhr

Ah, Frankreich, Unglücke (Dijon, Nantes)? Es kommt eben auf die Definition an.

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