Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.05.2011

01:38 Uhr

Unruhen im Jemen

Regierung dreht den Ölhahn zu

Immer wieder soll es im Jemen Angriffe auf Pipelines und Blockaden von Tankwagen gegeben haben. Daraus zieht die Regierung nun Konsequenzen. Besonders betroffen sind aber nicht die naheliegenden, ölabhängigen Länder.

Eine bereits leere Tankstelle in Sanaa. Quelle: dpa

Eine bereits leere Tankstelle in Sanaa.

SanaaAngesichts der anhaltenden Unruhen im Land hat Jemen seine Ölproduktion eingestellt. Allgemeine Instabilität, Streiks und Angriffe auf Pipelines zwängen die Regierung dazu, die Erdölförderung vorerst auszusetzen, teilte ein Sprecher des jemenitischen Ölministeriums am Dienstag mit.

Kämpfer oppositioneller Stämme hätten in der Vergangenheit immer wieder die Durchfahrt von Tankwagen durch ihr Territorium verhindert und Pipelines angegriffen, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Bislang hatte Jemen rund 290.000 Barrel Öl am Tag gefördert. Im internationalen Vergleich handelt es sich dabei zwar um eine geringe Menge, die Einnahmen aus dem Ölgeschäft machen jedoch rund drei Viertel des jemenitischen Staatshaushalts aus.

Von

dapd

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×