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03.04.2017

23:22 Uhr

US-Arbeitsmarkt

Trump will gegen „Missbrauch“ bei Arbeitsvisa vorgehen

Für ausländische Fachkräfte könnte der Amerika-Aufenthalt problematischer werden: Die Trump-Regierung will die Vergabe von Arbeitsvisa strenger kontrollieren. Zu viele qualifizierte US-Arbeiter seien benachteiligt worden.

Priorität habe der „Schutz“ der amerikanischen Arbeitnehmer: Donald Trump plant die Regulierung von Arbeitsvisa. Reuters

USA

Priorität habe der „Schutz“ der amerikanischen Arbeitnehmer: Donald Trump plant die Regulierung von Arbeitsvisa.

WashingtonDie US-Regierung will schärfer gegen einen angeblichen Missbrauch bei der Vergabe von Arbeitsvisa für ausländische Fachkräfte vorgehen. Das US-Justizministerium teilte in Washington mit, es werde nicht dulden, dass amerikanische Arbeitnehmer diskriminiert würden.

Die Einwanderungs- und Ausländerbehörde USCIS erklärte, das sogenannte H-1B-Visaprogramm solle US-Unternehmen helfen, hochqualifizierte Ausländer zu gewinnen, falls es im Land einen Mangel daran gäbe. Allerdings seien zu viele qualifizierte US-Arbeiter benachteiligt worden. Priorität habe der „Schutz“ der amerikanischen Arbeitnehmer. Die Behörde werde zufällige und unangekündigte Besuche bei Firmen machen. Außerdem wurde eine E-Mail-Adresse eingerichtet für Hinweise über einen möglichen Visabetrug.

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Sogenannte H-1B-Visa sind die gängigsten Arbeitsvisa, mit denen etwa Technologie-Firmen internationale Mitarbeiter ins Land holen können. Das Silicon Valley hatte bereits die Einreisestopps von US-Präsident Donald Trump für Menschen aus mehreren vorwiegend islamischen Ländern scharf kritisiert. Diese liegen derzeit juristisch auf Eis, weil Gerichte ein Dekret Trumps gestoppt hatten. Die US-Regierung legte dagegen Berufung ein.

Trump hatte einen neuen Kurs in der Einwanderungspolitik angekündigt. Eines seiner zentralen Wahlversprechen ist außerdem, neue Jobs für amerikanische Arbeiter zu schaffen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Marc Hofmann

04.04.2017, 09:46 Uhr

Sehr gut...Trump macht weiter Politik für das US-Volk. Wo Missbraucht zum Nachteil der US Bevölkerung durch die US Global Wirtschaft betrieben wird, da muss die Politik auch hart druchgreifen. Die Politik muss die Bürger/das Volk schützen und nicht die Profite der Global Konzerne. Das Wohl des Volkes muss für einen Präsidenten und sollte auch für eine Kanzlerin im Mittelpunkt stehen und nicht die Interessen von profitgierigen Globalunternehmer und liberalen Weltverbesserer..die nur ihre eigenen Interessen im Kopf haben aber nicht die des Volkes. Trump macht eine guten Job...weiter so. Danke!

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