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18.12.2013

04:17 Uhr

US-Delegation in Sotschi

Obama schickt lesbische Tennislegende zu den Olympischen Spielen

Für das wegen schwulenfeindlicher Gesetze kritisierte Russland hagelt es Absagen. In London reiste noch die First Lady an. In Russland fehlen hochrangige Staatsvertreter ganz – dafür kommt eine homosexuelle Sportheldin.

Billie Jean King: Die US-Tennislegende gehört Obamas Delegation in Sotschi an. ap

Billie Jean King: Die US-Tennislegende gehört Obamas Delegation in Sotschi an.

WashingtonDie USA senden keine hochrangigen Staatsvertreter zu den Olympischen Winterspielen ins russische Sotschi. Der Delegation des Weißen Hauses bei den Eröffnungs- und Schlussfeiern werden keine Kabinettsmitglieder angehören, wie das Weiße Haus am Dienstag in Washington mitteilte.
Allerdings setzte es prominente Sportler auf die Liste amerikanischer Vertreter, unter ihnen homosexuelle Athleten wie die frühere Top-Tennisspielerin und Schwulenrechtlerin Billie Jean King oder die Medaillengewinnerin im Eishockey, Caitlin Cahow.

Die Präsidenten-Delegation bei der Eröffnungszeremonie anführen wird die ehemalige Heimatschutzministerin und heutige Leiterin der Universität von Kalifornien, Janet Napolitano. Bei der Abschlussfeier übernimmt der stellvertretende US-Außenminister William Burns diese Funktion. Für die Sommerspiele 2012 in London hatte das Weiße Haus noch die First Lady Michelle Obama als Delegationsleiterin ernannt.

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Ausbeutung von Gastarbeitern, Anti-Homo-Gesetze und Gigantismus: Sportphilosoph Volker Schürmann hält die Winterspiele in Sotschi für unvereinbar mit der Olympischen Charta. Doch auch die WM-Vergabe an Katar sei falsch.

Zuvor hatten auch hochrangige Persönlichkeiten anderer Länder wie Bundespräsident Joachim Gauck, EU-Kommissarin Viviane Reding oder Frankreichs Präsident François Hollande ihren Verzicht auf eine Reise zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi erklärt.
Die Regierung in Moskau steht derzeit insbesondere wegen eines Gesetzes gegen die Propagierung von Homosexualität in der Kritik. Homosexuellengruppen fordern daher den Boykott der Spiele in der Schwarzmeerstadt.

Von

afp

Kommentare (8)

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Hagbard_Celine

18.12.2013, 10:05 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

18.12.2013, 10:53 Uhr

Mönche und Nonnen pflanzen sich auch nicht fort. Und die haben sich im Gegensatz zu Homosexuellen dafür entschieden.

norbert

18.12.2013, 11:07 Uhr

@Hagbard_Celine
"sie können sich nämlich nicht fortpflanzen..."
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