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28.07.2012

00:09 Uhr

US-Finanzminister

Geithner besucht Schäuble am Montag auf Sylt

Geithner will sich aus erster Hand von Schäuble über die jüngsten Entwicklungen in der Euro-Schuldenkrise informieren lassen. Dafür besucht der US-Finanzminister Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Urlaubsort.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zusammen mit US-Finanzminister Timothy Geithner. dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zusammen mit US-Finanzminister Timothy Geithner.

Berlin/WashingtonBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) trifft kommende Woche mit seinem US-Kollegen Timothy Geithner zusammen. Geithner reist am Montag für die Begegnung auf die Nordseeinsel Sylt, wo Schäuble seinen Sommerurlaub verbringt, wie das Bundesfinanzministerium am Freitag mitteilte. Am Abend wird Geithner laut Angaben seines Ministeriums dann den Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, treffen.

Das Bundesfinanzministerium wollte zu den Themen der Unterredung zunächst keine Angaben machen. Das US-Finanzministerium erklärte in Washington lediglich, bei den Gesprächen mit Schäuble auf Sylt und Draghi in Frankfurt am Main werde es um die Wirtschaftslage in den USA, Europa und weltweit gehen. Einzelheiten wurden nicht genannt. Eine ursprünglich geplante Pressekonferenz mit Schäuble und Geithner wurde abgesagt. Es soll nach dem Gespräch lediglich eine Erklärung der beiden Politiker geben.

Zu erwarten ist, dass die Gespräche sich um die Euro-Schuldenkrise drehen, die in den USA große Sorgen über eine weltweite Konjunktureintrübung nährt. Geithner hatte die Europäer wiederholt aufgefordert, die Krise durch beherzte Maßnahmen beizulegen.

Draghi hatte sich am Donnerstag zu Hilfsmaßnahmen für den Euro bekannt. "Die EZB ist bereit, alles Notwendige zum Erhalt des Euro zu tun." Er hatte damit Erwartungen geweckt, dass die EZB in der Euro-Krise erneut zu Gunsten der unter Druck geratenen Länder eingreifen könne. Es gehöre zum Mandat der EZB, die Risikoaufschläge für Staatsanleihen "unter Kontrolle zu halten", sagte Draghi. Während Schäuble Draghis Äußerungen am Freitag begrüßte, erklärte die Bundesbank, sie lehne den Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB weiter ab.

Von

afp

Kommentare (14)

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Account gelöscht!

28.07.2012, 02:03 Uhr

jetz gibts neue befehle..^^

Buba

28.07.2012, 04:35 Uhr

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Der Euro ist tot ,was gibts da noch zu verhandeln .
Der USD ist schon mehr als tot u. existiert nur noch als
Abbild auf Papier .Realistisch kann es noch durchgehen als
Spielgeld .

Jetzt soll DE u. deren Bürger geplündert werden ,da ist
noch was zu holen ,nach Ansicht von Merkel u. dem Rolli .

Die EZB mit Bankenhure Draghi wird Staatsanleihen in
Massen aufkaufen .Hier werden Eurobonds über die Hintertür von Merkel zugelassen .Merkel u. Rolli haben den Konflikt von Anfang an falsch beurteilt . Sie sind die Versager !

Jede Euro -Nation hätte sofort bei Vertragsverstoß vom Euro
ausgeschlossen werden müssen .

Jetzt wissen die Superversager nicht mehr weiter als nur noch einen faulen Rettungsschirm nach dem anderen aufzuspannen.

Der Tag X für den Untergang des Euros steht schon fest .

Aber dann müssen sich die Versagerpolitiker warm anziehen oder auswandern.

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syltstattelba

28.07.2012, 07:10 Uhr

Was will er von dem Typen denn erfahren oder will er Schäubles Gesteszustand persönlich begutachten?
Vielleicht trällert Schäuble Herrn Geithner ja seine Fortschritte im Singen der französischen Nationalhymne vor.

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