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24.05.2011

21:17 Uhr

US-Haushaltskürzungen

Gates besteht auf Atom-U-Boote

Die Einsparungsmaßnahmen der US-Regierung treffen auch den Verteidigungsetat. Das ist ungewohnt für das Pentagon. US-Verteidigungsminister Robert Gates sieht die internationale Rolle der USA in Gefahr.

Ein U-Boot der USA. Quelle: dapd

Ein U-Boot der USA.

WashingtonUS-Verteidigungsminister Robert Gates hat sich angesichts von Kürzungen beim Etat des Pentagons für eine wohlüberlegte Überprüfung der Verteidigungsstrategie Washingtons ausgesprochen.

Die Einsparungen könnten sein Ministerium zwingen, mehrere Militäreinsätze zu streichen und die Truppenstärke zu verkleinern, erklärte Gates am Dienstag. Außerdem werde dadurch möglicherweise die Rolle, die die USA international spielen, eingeschränkt.

Er sei einerseits enttäuscht von den bisherigen Bemühungen des Verteidigungsministeriums, Einsparmöglichkeiten zu finden, sagte Gates auf einer Veranstaltung der Denkfabrik American Enterprise Institute. Andererseits seien mit den von einigen Politikern geplanten weiteren Einschnitten harte Entscheidungen über den Verzicht auf bestimmte Waffen und Auslandseinsätze verbunden.

Die Jahre umfassender und fast nicht hinterfragter Verteidigungsetats seien vorbei, sagte Gates. Manche Waffen seien aber „absolut entscheidend“ für die Zukunft, darunter eine neue Flotte atomar bewaffneter U-Boote.

Wenn es um die Verkleinerung von Ressourcen und der Größe der Streitkräfte gehe, müssten bewusste Entscheidungen getroffen werden mit Blick darauf, welche Auswirkungen dies „auf die Sicherheit des Landes“ habe, sagte Gates.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Daniel

24.05.2011, 22:45 Uhr

Wir könnten den USA doch zu Guttenberg schenken - der stellt denen mal ein ordentliches Konzept zusammen.

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