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24.03.2011

21:14 Uhr

Das Kernkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg (Pennsylvania, USA). Im März 1979 kam es hier zum bisher schwersten Atomunfall in den USA. Quelle: dpa

Das Kernkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg (Pennsylvania, USA). Im März 1979 kam es hier zum bisher schwersten Atomunfall in den USA.

WashingtonDie Betreiber amerikanischer Kernkraftwerke melden offenbar nur einen Teil der technischen Mängel in ihren Anlagen, bei denen möglicherweise ein Sicherheitsrisiko besteht.

Das geht aus einem Bericht des Generalinspekteurs der US-Atomregulierungskommission (NRC) hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. In mindestens 24 Fällen zwischen Dezember 2009 und September 2010 seien mögliche technische Mängel zwar entdeckt, aber nicht an die NRC gemeldet worden, heißt es in dem Bericht.

Die Kommission übt aber auch Kritik an der eigenen Aufsichtsfunktion. Die Richtlinien der NRC für solche Meldungen seien „widersprüchlich und unklar“. Die Behörde müsse diese Richtlinien verbessern, um die Sicherheitsstandards anzuheben. Am Mittwoch hatte die NRC angesichts des Atomunfalls in Japan bereits beschlossen, zwei Sicherheitsüberprüfungen in jedem der 104 aktiven Reaktoren in den USA durchzuführen

Kommentare (1)

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24.03.2011, 22:31 Uhr

Sicher ist, dass Versicherungen ein Kernkraftwerk nicht versichern, weil das Restrisiko zu hoch ist. Oder warum sind sie nicht versichert? Als besser abschalten, da das Business Modell nicht stimmt, d.h. bei einer Vollkostenrechnung ist der Atomstrom deutlich teurer als alle anderen Energien: http://faszinationmensch.wordpress.com/2011/03/23/ist-eine-haftpflicht-fur-akws-nicht-finanzierbar-dann-abschalten/

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