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19.05.2011

04:27 Uhr

US-Militär:

Guantánamo-Häftling begeht Selbstmord

Vondpa

In dem US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba hat es einen Todesfall gegeben. Der Häftling soll sich nach Angaben des US-Militärs das Leben genommen haben. Es war nicht der erste Fall.

Häftlinge in orangenen Overalls in dem US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba. Quelle: Reuters

Häftlinge in orangenen Overalls in dem US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba.

WashingtonEin Häftling hat im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba nach Angaben des US-Militärs offensichtlich Selbstmord begangen. Wie das US-Militär am Mittwoch mitteilte, handelt es sich um einem 37 Jahre alten Afghanen. Er wurde beschuldigt, Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida gewesen zu sein.

Der Mann wurde seit September 2007 in Guantánamo festgehalten. Der Afghane habe nicht mehr geatmet, als ihn die Wachen am Mittwoch gefunden hätten. Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben. Eine Todesursache wurde nicht genannt.

Nach Angaben des US-Fernsehsenders MSNBC war der Mann der achte Häftling, der seit der Eröffnung des Lagers auf dem US-Marinestützpunkt auf Kuba im Januar 2002 gestorben sei. Bei zwei von ihnen hätten offensichtlich natürliche Ursachen vorgelegen. Zur Zeit sind in Guantánamo noch etwa 170 Menschen inhaftiert.

Kommentare (9)

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Skywalker

19.05.2011, 06:03 Uhr

OBEN (die Elite ist) unser aller Problem. Nicht links oder rechts (die Griechen, Polen, Terroristen, Auslaender u.a. geschaffene Feindbilder). Es ist ein verbrechen was in diesem Gefaengniss passiert. Menschen werden ohne VerurteilungJahrelang festgehalten. FREIHEIT FUER ALLE INHAFTIERTEN in Guantánamo !!! Obama wollte es doch laengst aufgeloest haben ?! War sogar sein Wahlversprechen ....
Lasst uns von saemtlicher Elite befreien . :-)

Nazis_gestern_und_heute

19.05.2011, 06:11 Uhr

Man wundert sich wie primitiv der Mensch doch ist und kommt zu dem Schluss, dass technische, gesellschaftliche und kulturelle Errungenschaften echten Fortschritt nur vorgaukeln. Intellektuell sind wir (immer noch) mehr Tier als viele wahrhaben wollen und von Massenpanik, Volkshetze und Konzentrationslagern steht eigentlich nur unserer wackliger Wohlstand.

Alles was sich die westliche "freie" Welt aufgebaut hat und fuer das Menschen ihr Leben gelassen haben wird aus Angst und Rachegeluesten weggeworfen, um die, die (angeblich) diese verlogene Gesetzmaessigkeit und Ordnung angegriffen haben zu bekaempfen.

Fazit: Der Westen hat verloren.

1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

(3) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

4) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

(5) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(6)Das Recht auf Verteidigung und das Recht auf ein faires Verfahren gehören zu den wesentlichen Grundsätzen eines rechtsstaatlichen Strafverfahrens. Der Angeklagte darf nicht nur Objekt des Verfahrens sein; ihm muss vielmehr die Möglichkeit gegeben werden, zur Wahrung seiner Rechte auf den Gang und das Ergebnis des Verfahrens Einfluss zu nehmen“



Starke Leistung, "freie Welt".


W.T.

19.05.2011, 07:00 Uhr

Natürlich kann in unserer freien Welt jeder seine Meinung äußern, doch was hat der "Nazi-Kommentar" mit dem Selbstmord zu tun?

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