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01.06.2015

17:44 Uhr

US-Notenbank

Fed beobachtet US-Immobilienmarkt genau

Immobilien unter der Lupe: Der Vizechef der US-Notenbank Fed betont, dass der Immobilienmarkt genauestens beobachtet wird. Die Fed sei auf der Hut vor einer Immobilienblase und steuere gegen extreme Preissteigerungen.

Die US-Notenbank beobachtet den US-Immobilienmarkt. Reuters

Federal Reserve Bank in New York

Die US-Notenbank beobachtet den US-Immobilienmarkt.

Toronto/HartfordDie US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will ein wachsames Auge auf den Immobilienmarkt werfen. Auch wenn sich dort derzeit keine Krise abzeichne, bleibe die Fed auf der Hut, betonte ihr Vizechef Stanley Fischer am Montag in Toronto. Die Währungshüter achteten genau auf möglicherweise aufkommende Probleme.

Die Bemerkung lässt aufhorchen: Bislang hatte Fed-Chefin Janet Yellen eher die Risiken einer Überhitzung an den Börsen in den Mittelpunkt gestellt, auch wenn es derzeit keine Anzeichen für Exzesse gebe. Eine geplatzte Preisblase am US-Häusermarkt hatte 2007/08 maßgeblich zur Weltfinanzkrise beigetragen, ohne dass die Fed damals rechtzeitig gegenhalten konnte. Der Immobilienmarkt und die gesamte Wirtschaft in den USA waren danach in die Knie gegangen.

Mittlerweile läuft es jedoch wieder einigermaßen rund. Im April wurde bei den Bauausgaben auf das Jahr hochgerechnet wieder die Marke von einer Billion Dollar geknackt - das höchste Niveau seit rund sechseinhalb Jahren. Die Belebung fällt in eine Zeit, in der die Notenbank höhere Leitzinsen konkret ins Auge fasst.

Daten und Fakten über die USA

Fläche

Mit einer Fläche von 9.809.155 Quadratkilometern sind die Vereinigten Staaten laut Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) der drittgrößte Staat der Erde.

Bevölkerung

Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug die Gesamtbevölkerung der USA im Jahr 2013 rund 317 Millionen Einwohner.

Hauptstadt

Die Hauptstadt der USA ist Washington D.C. Die Stadt selbst hat etwa 646.000 Einwohner, im Großraum haben sich etwa 5,7 Millionen Menschen niedergelassen. (Stand: 2014)

Staatsform

Die Staatsform der USA ist eine föderale und präsidentielle Republik.

Präsident

Barack H. Obama ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er befindet sich in seiner zweiten Amtszeit.

BIP

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA beläuft sich nach Angaben des Auswärtigen Amts auf etwa 16,72 Billionen US-Dollar. (Stand: 2013)

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten lag im Juli 2014 bei 6,2 Prozent. Vor der Wirtschaftskrise lag die Quote im Jahr 2007 noch bei 4,6 Prozent, 2010 stieg sie zwischenzeitlich auf 9,6 Prozent an.

Außenhandel

Die USA sind nach Angaben des Auswärtigen Amts weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2013 (nur Waren) hinter China an zweiter Stelle.

Der US-Zentralbanker Eric Rosengren plädiert angesichts des jüngsten Konjunktureinbruchs dafür, die Füße vorerst still zu halten. Es seien nicht genügend Fortschritte am Arbeitsmarkt und bei der Stabilisierung der Verbraucherpreise absehbar, die eine Abkehr von der Ende 2008 zum Höhepunkt der Finanzkrise eingeführten Nullzinspolitik rechtfertigen würden.

„Dies ist aus meiner Sicht ein schlagendes Argument dafür, geldpolitisch weiter Ruhe zu bewahren“, sagte der Präsident der Fed von Boston, der dieses Jahr im für die Zinsen zuständigen Offenmarktausschuss der Fed nicht stimmberechtigt ist.

Von

rtr

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