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06.06.2011

06:40 Uhr

US-Notenbank

Obamas Fed-Kandidat kapituliert vor Republikanern

Die Republikaner lassen ihre Muskeln spielen: Peter Diamond, Nobelpreisträger und Kandidat des Weißen Hauses für die US-Notenbank, scheitert bereits im zuständigen Kongresskomitee.

Das Büro der Federal Reserve Bank in New York. Quelle: Reuters

Das Büro der Federal Reserve Bank in New York.

Der Nobelpreisträger Peter Diamond will seine Kandidatur für einen Posten im Führungsgremium der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zurückziehen. Er wolle das US-Präsidialamt über diese Entscheidung unterrichten, schrieb Diamond in einem Gastbeitrag für die New York Times. "Die Republikaner im Komitee haben gegen meine Berufung gestimmt - damit ist es extrem unwahrscheinlich, dass mich der Senat nominieren wird," schrieb Diamond.

Seine Nominierung war wiederholt von den Republikanern kritisiert worden, die ihm unter anderem einen Mangel an geldpolitischer Erfahrung vorgeworfen hatten. Damit muss US-Präsident Barack Obama nun zwei Plätze in dem siebenköpfigen Führungsgremium der Fed neu besetzen.

Diamond war im vergangenen Jahr mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet worden. Er forscht vor allem auf dem Gebiet der Sozialen Sicherheit, aber auch in der Wachstumstheorie und Finanzwissenschaft.

Reuters

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