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19.03.2012

07:32 Uhr

US-Präsidentschaftsrennen

Romney gewinnt Vorwahl in Puerto Rico

Mitt Romney hat sich mit deutlicher Mehrheit die 20 Delegiertenstimmen aus dem US-Überseegebiet in Puerto Rico gesichert. Sein Konkurrent Rick Santorum hofft nun auf eine Revanche in Illinois.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. AFP

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney.

San Juan/WashingtonIm Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, am Sonntag auch die Vorwahl im Überseegebiet Puerto Rico gewonnen. Nach dem Ende der Stimmauszählung am Sonntag lag er mit 83,4 Prozent eindeutig vorn, wie die Wahlleitung mitteilte. Sein stärkster Konkurrent, der erzkonservative Ex-Senator Rick Santorum landete demnach mit 7,7 Prozent weit abgeschlagen auf Platz zwei.

Der ehemalige Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, erhielt den Angaben zufolge zwei Prozent der Stimmen, der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul 1,1 Prozent. Die Karibikinsel Puerto Rico hat für den Wahlparteitag der Republikaner Ende August 20 der 1186 Delegiertenstimmen zu vergeben. Um zum Herausforderer von Präsident Barack Obama bei der Wahl am 6. November gekürt zu werden, muss ein Bewerber mindestens 1144 Wahlmänner hinter sich bringen.

Romney beanspruchte noch in der Nacht den Sieg bei der Abstimmung für sich. Das Ergebnis zeige, dass die Menschen in Puerto Rico einen Präsidenten mit Erfahrung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen wollten, erklärte er in einer Mitteilung. „Diese Insel trägt sehr viel zur Lebendigkeit unseres Landes bei“, lobte er die Bewohner. „Ein wichtiges Ziel“ seiner möglichen Präsidentschaft sei es, „das Leben aller hier lebenden Menschen zu verbessern“, erklärte Romney.

Bislang liegt Romney bei den Vorwahlen vorn. Auch Santorum, der mit seinen strikten Absagen an Abtreibung und Homoehe vor allem die Anliegen der religiösen Rechten bedient, schlägt sich in dem Rennen jedoch gut. Keine Chancen auf die Kandidatur werden Gingrich und Paul zugerechnet. Die nächste Runde der Vorwahlen soll am Dienstag im Bundesstaat Illinois stattfinden, wo 54 Delegiertenplätze zu vergeben sind. Es wird ein enges Rennen zwischen Romney und Santorum erwartet.

Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.03.2012, 16:36 Uhr

Santorum erzkonservativ?
Romney und Santorum sind Marionetten der NWO.
Wenn jemand ERZKONSERVATIV ist dann nur RON PAUL!!!!

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