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16.05.2011

19:23 Uhr

US-Präsidentschaftswahl

Donald Trump will nicht US-Präsident werden

Doch lieber Wirtschaft als Politik: Der New Yorker Immobilienmogul Donald Trump hat den Gerüchten um seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl ein Ende gesetzt. Kritiker sprechen von einer PR-Ente.

Das Präsidentschaftswinken beherrschte er bereits, doch Donald Trump bleibt lieber seinem Immobiliengeschäft treu. Quelle: Reuters

Das Präsidentschaftswinken beherrschte er bereits, doch Donald Trump bleibt lieber seinem Immobiliengeschäft treu.

Washington Donald Trump tritt nicht bei der kommenden US-Präsidentenwahl an. Das gab der Milliardär in einer am Montag verbreiteten Erklärung bekannt. Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen, aber er sei als leidenschaftlicher Geschäftsmann noch nicht bereit, die Welt der Wirtschaft zu verlassen, um Politiker zu werden. 

Trump hatte sich in den vergangenen Wochen als möglicher republikanischer Kandidat für die Wahl im November 2012 ins Gespräch gebracht. Der 64-Jährige war dabei vor allem in den Medien auf große Resonanz gestoßen und konnte sich in Umfragen teilweise auf die vorderen Plätze schieben. 

Für Aufregung hatte der Baulöwe gesorgt, weil er die seit Jahren kursierenden „Geburtsgerüchte“ um Präsident Barack Obama erneut kräftig angefacht hatte. Sie besagen, dass Obama nicht in den USA geboren worden sei und somit kein Recht auf das Amt habe. Die erneute öffentliche Diskussion führte dazu, dass das Weiße Haus schließlich eine vollständige Geburtsurkunde veröffentlichen ließ. 

Kritiker hatten Trump vorgeworfen, überhaupt keine politischen Ambitionen zu haben. Sein Ziel sei es lediglich gewesen, seine NBC-Reality-Fernsehsendung „The Apprentice“ gute Quoten zu verschaffen und seine Marke zu stärken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von

dpa

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