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21.01.2007

17:07 Uhr

US-Präsidentschaftswahlkampf

Hillary Clinton bekommt neue Konkurrenz

Als weiterer Demokrat ist am Sonntag der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson, in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingestiegen. Er macht damit der ehemaligen First Lady Hillary Clinton Konkurrenz – und könnte vor allem bei einer Bevölkerungsgruppe punkten.

Will von den von den Demokraten nominiert werden: Bill Richardson Foto: ap ap

Will von den von den Demokraten nominiert werden: Bill Richardson Foto: ap

HB WASHINGTON. Hillary Clinton will zurück ins Weiße Haus - allerdings nicht als First Lady, sondern als Präsidentin. Am Samstag gab die New Yorker Senatorin bekannt, dass sie sich um die Kandidatur für das höchste Staatsamt bewerben will. Doch sie ist nicht die einzige.

„Ich will nominiert werden, weil ich glaube, dass ich den Job machen kann“, sagte nun auch Parteifreund Bill Richardson. Der 59-Jährige will einen Sondierungsausschuss einrichten, was in den USA der erste Schritt zu einer offiziellen Bewerbung um die Kandidatur ist. Sollte er von den Demokraten nominiert werden und im November 2008 auch die Wahl gewinnen, wäre er der erste hispanische Präsident der US- Geschichte. Als seine schärfsten Konkurrenten gelten neben Hillary Clinton der amerikanischer Senator Barack Obama, der seine Kandidatur ebenfalls vor wenigen Tagen bekannt gegeben hatte, und der frühere Senator John Edwards.

Richardson war unter anderem Abgeordneter im Repräsentantenhaus, US-Botschafter bei den Vereinten Nationen und Energieminister unter Präsident Bill Clinton, den Ehemann von Hillary Clinton. Bei seiner Ankündigung verwies er auf diese breit gefächerte Lebenserfahrung, die ihn für das höchste Amt im Staat qualifiziere. Der nächste Präsident müsse die USA aus dem Irak holen, das Ansehen der USA in der Welt wiederherstellen, das Land von der Abhängigkeit von ausländischer Energie befreien, Schulen fördern und Stellen schaffen können, sagte er.

Richardson betonte zudem, nicht nur als Mitglied der spanisch-lateinamerikanischen Minderheit antreten zu wollen. „Ich würde als Amerikaner antreten, der stolz darauf ist, ein Hispanic zu sein“, sagte er. Die Hispanics sind inzwischen die größte Minderheit in den USA. Der Bundesstaat New Mexico liegt im Südwesten und grenzt an Mexiko.

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