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08.05.2017

20:32 Uhr

US-Regierung

Obama warnte Trump vor Mike Flynn

Donald Trump ist womöglich von seinem Vorgänger Obama persönlich vor dem früheren General gewarnt worden. Mike Flynn spielte als damaliger Sicherheitsberater eine zentrale Rolle bei möglichen Verbindungen nach Russland.

Im Februar trat Trumps Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn zurück. Trump steht jedoch weiterhin hinter ihm. AP

Vertrauter Trumps

Im Februar trat Trumps Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn zurück. Trump steht jedoch weiterhin hinter ihm.

WashingtonBarack Obama hat nach Angaben mehrerer US-Medien seinen Nachfolger Donald Trump persönlich vor der Bestallung von Ex-General Michael Flynn zum nationalen Sicherheitsberater gewarnt. Das berichteten die Sender NBC und CNN am Montag unter Berufung auf Mitarbeiter des damaligen US-Präsidenten. Obama habe Trump im ersten Gespräch der beiden am 10. November von Flynn abgeraten, das war zwei Tage nach der Präsidentenwahl.

Flynn war im Februar nach nur 24 Tagen von seinem Posten zurückgetreten. Er hatte vor seinem Amtsantritt mit dem russischen Botschafter über Sanktionen gegen Moskau gesprochen und darüber später falsche Angaben gemacht.

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Die mutmaßlichen russischen Kontakte des ehemaligen US-Sicherheitsberaters Flynn sind weiterhin schleierhaft. Ex-Justizministerin Yates soll Klarheit bringen. Ihre Aussage klingt wohl anders als die des Weißen Hauses.

In Washington gibt es seither eine intensive Diskussion darüber, welche Seite zu welchem Zeitpunkt über möglicherweise vertrauliche Informationen verfügte oder diese durchgestochen hat. Das Weiße Haus versucht seit längerem, eine Art Brandmauer zu Flynn zu errichten und ihn vor dem Hintergrund möglicher Verbindungen nach Moskau als allein Schuldigen hinzustellen. Einzig Trump selber hält an Flynn fest und verteidigt ihn beharrlich.

Die Berichte über eine Warnung Obamas wurden wenige Stunden vor einem Auftritt von Sally Yates und James Clapper veröffentlicht. Die frühere amtierende US-Justizministerin und der Ex-Geheimdienstdirekter sagen vor einem Senatsausschuss aus. Es geht um mögliche Verbindungen der Trump-Administration nach Russland.

Von

dpa

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