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28.07.2017

07:28 Uhr

US-Repräsentantenhaus

Republikaner beerdigen Grenzsteuer

Eine Steuer auf Importe in die USA ist wohl erstmal vom Tisch. Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben ihren Vorschlag dazu zurückgezogen, es gebe zu viele Unbekannte, so die republikanischen Steuer-Unterhändler.

Der Verzicht auf die Einfuhrsteuer ist ein Sieg für große Einzelhändler und andere Importeure, die Produkte im Ausland herstellen und in den USA verkaufen. dpa

Einfuhrsteuer

Der Verzicht auf die Einfuhrsteuer ist ein Sieg für große Einzelhändler und andere Importeure, die Produkte im Ausland herstellen und in den USA verkaufen.

WashingtonDie Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben im Ringen um eine Steuerreform einen Vorschlag zu einer Einfuhrsteuer zurückgezogen. Mit einer Steuer auf Importe seien zu viele Unbekannte verbunden, deswegen sei sie gekippt worden, teilte die „großen sechs“ republikanischen Steuer-Unterhändler am Donnerstag mit. Zu dieser Gruppe haben sich Finanzminister Steve Mnuchin, der Chef des nationalen Wirtschaftsrates Gary Cohn, der Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan, der Mehrheitsführer im Senat Mitch McConnell und die Chefs von zwei Steuer-Ausschüssen im Kongress, Orrin Hatch und Kevin Brady zusammengeschlossen.

Die Gruppe ließ offen, ob es eine Einigung auf einen Steuersatz für Unternehmen gegeben habe. Ziel sei es, diesen Satz so niedrig wie möglich anzusetzen, hieß es.

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Der Verzicht auf die Einfuhrsteuer ist ein Sieg für große Einzelhändler und andere Importeure, die Produkte im Ausland herstellen und in den USA verkaufen. Auch Autohersteller wie BMW oder Toyota gehören dazu. US-Präsident Donald Trump will bis Ende des Jahres eine Steuerreform abschließen. Die Republikaner hoffen, die Debatte um die Gesundheitsreform, die derzeit im Senat liegt, bald abschließen zu können, um sich der Steuerreform widmen zu können.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Tomas Maidan

28.07.2017, 14:42 Uhr

Hä? Das war doch das Herzstück von Trumps Plänen zur Grossmachung der USA! Wie kann das eigentlich sein, dass alles, aber auch wirklich alles, was Trump versucht, in die Hose geht?

Wer an die Stammtischparolen der Rechtspopulisten glaubt, kann ruhig noch ein bisschen weiter applaudieren. Vielleicht schafft die AfD in Deutschland ja den Turnaround, der Rechtsgeblubber wieder erfolgreich macht! (Hüstel)

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