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11.12.2011

11:37 Uhr

US-Republikaner Gingrich

„Über den Nahen Osten gibt es zu viele Lügen“

Der US-Wahlkampf ist in vollem Gange. Aussichtsreichster Kandidat der Republikaner ist Newt Gingrich, der mit anti-palästinensischen Sprüchen von sich reden macht. Seine Kontrahenten können ihm wenig entgegen setzen.

Newt Gingrich gilt als der aussichtsreichste Kandidat der US-Republikaner. Reuters

Newt Gingrich gilt als der aussichtsreichste Kandidat der US-Republikaner.

WashingtonIm Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner läuft augenscheinlich alles auf ein Wettrennen zwischen Newt Gingrich und Mitt Romney hinaus. Bei einer Debatte der Bewerber am Samstag in Des Moines (US-Staat Iowa) gerieten beide Spitzenkandidaten kräftig aneinander.

Dabei ging es um den persönlichen Werdegang und die aktuelle Nahost-Politik. In Iowa beginnen am 3. Januar die Vorwahlen der Republikaner. Gingrich führt derzeit die Umfragen klar an, gefolgt mit einigem Abstand von Romney.

Gingrich, Mitte der 90er Jahre republikanischer Parlamentschef, verteidigte bei der Debatte seine umstrittene Äußerung, nach der die Palästinenser ein „erfundenes Volk“ seien. Diese Sicht sei „historisch wahr“, erklärte er. Kontrahent Romney nannte die Äußerung einen Fehler. „Man spricht nicht im Namen von Israel“, sagte er. Die Palästinenser reagierten mit scharfer Kritik auf die Worte Gingrichs. Seine Äußerungen „werden für lange, lange Zeit die Munition für die Bin Ladens und alle Extremisten liefern“, sagte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat dem US-Sender CNN.

Gingrich sagte hingegen: „Jemand muss den Mut haben, die Wahrheit zu sagen. Über den Nahen Osten gibt es zu viele Lügen“.

Auch beim persönlichen Werdegang stritten sich die beiden Spitzenbewerber. Gingrich warf Romney vor, dass er lediglich wegen einer verlorenen Wahl um einen Senatssitz von Massachusetts 1994 gegen Ted Kennedy kein Karrierepolitiker geworden sei. Romney erwiderte, was das Land am wenigsten brauche, seien Politiker, die ihr ganzes Leben in Washington zugebracht hätten.

Gingrich verteidigte auch Honorarzahlungen des inzwischen verstaatlichten Immobilienfinanzierers Freddie Mac von 1,6 Millionen Dollar (1,2 Millionen Euro). Er sei nur für „strategische Beratung“ bezahlt worden. Nie habe er als Lobbyist gearbeitet.

Nach einem von der Webseite realclearpolitics.com ermittelten Durchschnitt verschiedener Umfragen führt Gingrich das Feld derzeit souverän mit über 33 Prozent Zustimmung an. Dahinter folgt mit weitem Abstand Romney mit rund 21 Prozent. Experten erwarten, dass der Sieger frühestens am 6. März feststeht, dem „Super Tuesday“, an dem in zahlreichen Staaten die republikanische Kandidatenkür stattfindet.

Auch in Iowa liegt Gingrich in den Umfragen klar vorn. Eine Erhebung des Senders ABC und der „Washington Post“ sieht den 68-Jährigen bei 28 Prozent, Romney bei lediglich 18 Prozent.

Von

dpa

Kommentare (10)

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Peer-Bilderbeger

11.12.2011, 11:43 Uhr

Auweiha, das tut schon weh

Nur damit Obama noch weiter regieren darf, werden die größten Deppen der USA als seine Gegener aufgestellt.

Versuchen sich die Amis gerade einen auf doof zu machen?



Elof

11.12.2011, 11:47 Uhr

Richtig ! Wir sollten die "Palästineser " als das ansehen was er ist , ein Parasit der es sich auf kosten anderer gut gehen lässt .
Weshalb zumindest die , die in Gaza leben auch kein Interesse daran haben das durch Verhandlungen mit den Israelis zu ändern .
Das, was sie brauchen haben sie , darüber hinaus können sie sogar noch ein bisschen Krieg spielen .

We-are-99-Prozent

11.12.2011, 11:53 Uhr

Stimmt, über den nahen Osten gibt es zu viele Lügen.

Tatsache ist,

1. dass das Land der palestinensischen Urbevölkerung gehört
2. dass die Juden nur mit Massacker an der Urbevölkerung (Menschen in einen Brunnen werfen und anschließen Handgranaten hinterher werfen) hier freies Land bekamen
3. 95% der Bewohner von Israel haben keine semitische Wurzeln, sondern sind Hunnen und Kakusiert (Khasaren)
4. Der Staat Israel ist alleine nicht lebenfähig und lebt nur von erpressten Subventionen (u.a. aus Deutschland, indem man die Neonazis so anheizt, dass Deutschland als Naziland dargestellt werden kann.

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