Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.07.2011

13:35 Uhr

US-Schuldenkrise

Obama beruft Treffen für Finanzgespräche ein

US-Präsident Barack Obama hat ein weiteres Treffen einberufen, um über die Erhöhung der Schuldengrenze zu diskutieren. Sollten sich die Parteien nicht einigen, droht Anfang August die Zahlungsunfähigkeit.

US-Präsident Barack Obama rennt die Zeit davon: Sollten sich die Parteien bei dem einberufenem Treffen nicht auf eine Erhöhung der Schuldengrenze verständigen, droht dem Land Anfang August die Zahlungsunfähigkeit. Quelle: dapd

US-Präsident Barack Obama rennt die Zeit davon: Sollten sich die Parteien bei dem einberufenem Treffen nicht auf eine Erhöhung der Schuldengrenze verständigen, droht dem Land Anfang August die Zahlungsunfähigkeit.

Washington.Knapp vier Wochen vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft sind die Fronten im Schulden-Streit der USA verhärtet. Präsident Barack Obama wies am Dienstag einen Vorschlag der Republikaner zurück, die Schuldengrenze zunächst nur vorläufig für die nächsten Monate anzuheben, um mehr Zeit für eine umfassende Lösung zu gewinnen. Für Donnerstag berief der Präsident zudem ein neues Treffen ein, um die vor zwei Wochen gescheiterten Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Die Zeit drängt: Dem Land droht Anfang August die Zahlungsunfähigkeit, sollten sich die Parteien nicht auf eine Erhöhung der Schuldengrenze verständigen.

Die USA sind so hoch verschuldet, dass sie die gesetzliche Obergrenze von 14,3 Billionen Dollar bereits am 16. Mai gerissen haben. Die Politik muss eine Erhöhung beschließen, sonst kann das Land ab dem 2. August seine Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen und das Land ist de facto zahlungsunfähig. An den Märkten wird der nun seit Monaten anhaltende Streit mit wachsendem Unbehagen verfolgt.

Experten fürchten verheerende Folgen für die Kreditwürdigkeit der Wirtschaftsmacht. Was dann folgen könnte, hat der US-Bundesstaat Minnesota im negativen Sinne schon vorgemacht: Seit Freitag ist die öffentliche Hand dort zahlungsunfähig, ebenfalls wegen eines Haushaltsstreits. Ähnlich wie auf Bundesebene wurde sich dort der demokratische Gouverneur mit der republikanischen Mehrheit im Parlament nicht einig, wie das Milliarden-Defizit in den Griff zu bekommen ist. Dies wäre aber zum Start des neuen Fiskaljahres am 1. Juli nötig gewesen. Tausende Beschäftige im öffentlichen Dienst sind seit Freitag beurlaubt, weil sie nicht bezahlt werden können.

Wir müssen in den nächsten zwei Wochen eine Einigung erreichen, die das Defizit verringert und die volle Glaubwürdigkeit der US-Regierung und des amerikanischen Volkes sicherstellt“, sagte Obama in Washington. Bei dem Treffen am Donnerstag soll in erster Linie eine Einigung über Kürzungen erreicht werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Republikaner einer Erhöhung der Schuldengrenze zustimmen.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

06.07.2011, 14:18 Uhr

Emperor Obama has no clothes !
======================================

Obamas Wirtschaftsteam verlaesst das sinkende Schiff wie die Ratten, genau rechtzeitig nachdem sie abgewirtschaftet haben.

Obama is ein Blender : YES WE CAN.


Next: QE3, QE4, QE5, QE6, QE7, QE8

Nur die Namensgebung dieser Programme werden sich laeufend aendern.... MONEY PRINTING, its so cool !

Barack Hussein: We Germans know, only Gold is MONEY.

Your banker buddies at Goldman Sachs and JP Morgan are YOUR problem now (paper short positions at COMEX), because we buy physical precious metals only.

And stick your ETF's where the sun dont shine ...

Good Luck !

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×