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17.02.2011

01:23 Uhr

US-Truppen

Pentagon gegen kompletten Irak-Abzug

US-Verteidigungsminister Robert Gates ist gegen die Pläne alle US-Soldaten aus dem Irak abzuziehen. Er zweifelt an der Lage des Iraks den Schutz des Landes selbst zu übernehmen. Gates ist aber offen für Hilfsanfragen.

US-Verteidigungsminister Robert Gates bei einer Budget-Pressekonferenz. Quelle: dpa

US-Verteidigungsminister Robert Gates bei einer Budget-Pressekonferenz.

Der Abzug aller US-Soldaten aus dem Irak wird Bagdad laut Pentagons deutliche Probleme bereiten.

„Sie werden nicht in der Lage sein, ihren eigenen Luftraum zu schützen. Sie werden Schwierigkeiten mit der Logistik und Instandhaltung haben“, sagte US-Verteidigungsminister Robert Gates am Mittwoch in Washington bei einer Anhörung im Kongress.

Er sei daher offen für Anfragen aus dem Irak, auch nach 2011 noch amerikanische Truppen dort zu lassen. Nach derzeitigen Plänen sollen die verbliebenen rund 47 000 US-Soldaten das Land bis zum Jahresende verlassen. Danach würden nur noch rund 150 Militärangehörige in dem Zweistromland bleiben, um die lokalen Streitkräfte zu unterstützen. „Es gibt sicher auf unserer Seite ein Interesse an einer zusätzlichen Präsenz“, sagte Gates. Ein entsprechendes Hilfsgesuch sei aber noch nicht aus Bagdad gekommen.

Die USA hatten noch vor wenigen Jahren rund 170 000 Soldaten im Irak. Wie geplant verließen 2010 die verbliebenen Kampftruppen das Land. Die jetzt noch dort stationierten US-Soldaten sollen das irakische Militär ausbilden und die lokalen Sicherheitskräfte in Krisensituationen unterstützen.

dpa

Kommentare (1)

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22.10.2011, 12:01 Uhr

Über den vermeintlichen Abzug der USA dürfte der Iran besonders Erfreut sein. Tja Iran, diese Truppen werden nun vor deiner Grenze zusammengezogen. Dann wird man sehen ob der Iran seine kriminelle menschenverachtende Schnauze weiterhin so gross aufreisst wie bis anhin.

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