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03.03.2017

04:04 Uhr

US-Vizepräsident

Mike Pence schrieb Dienstliches via Privat-E-Mail

Im Wahlkampf forderte Mike Pence wegen Privat-E-Mails Ermittlungen gegen Hillary Clinton. Nun stellt sich heraus: Auch Pence beschränkte sich nicht auf seine dienstliche Adresse - und sein Konto wurde gehackt.

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WashingtonUS-Vizepräsident Mike Pence hat laut einem Medienbericht als Gouverneur von Indiana ein privates E-Mailkonto für dienstliche Zwecke benutzt. Pence habe den Account regelmäßig für die Kommunikation über Amtsgeschäfte verwendet, berichtete die Zeitung „The Indianapolis Star“ am Donnerstagabend (Ortszeit). Im vergangenen Sommer sei auf das Konto ein Hackerangriff verübt worden.

Die Zeitung hatte eine Anfrage nach öffentlichen Dokumenten gestellt und daraufhin Einsicht in E-Mails von Pence erhalten. Diese zeigten, dass er sein AOL-Konto etwa dafür benutzt habe, um mit Beratern über Sicherheitstore an seinem Wohnsitz oder die Reaktion des Bundesstaates auf Terrorattacken zu kommunizieren. In einer anderen E-Mail sei es um die Festnahmen mehrerer Männer gegangen, gegen die Vorwürfe im Zusammenhang mit Terrorismus erhoben wurden.

Die Angelegenheit ist vor dem Hintergrund der massiven Kampagne bemerkenswert, die Donald Trump und sein Team wegen des E-Mail-Skandals gegen die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gefahren hatten. Auch Pence hatte Clinton im Wahlkampf wiederholt kritisiert und ihr vorgeworfen, sie sei fahrlässig mit geheimen Informationen umgegangen.

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Pence war von 2012 bis Anfang Januar Gouverneur von Indiana. Das Büro des Vizepräsidenten teilte der Zeitung mit, Pence habe ähnlich wie frühere Gouverneure einen dienstlichen und einen privaten Account gehabt. Er habe sich hinsichtlich der E-Mail-Nutzung vollständig an die Gesetze des Bundesstaates gehalten.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Alex Lehmann

03.03.2017, 09:07 Uhr

Echt Hammer, jetzt kopieren die Amateure auch noch die Vorwürfe gegen Hillary Clinton auf Mike Pence. O man es wird immer lächerlicher, voll ideen- und geistlos des Ganze. Lasst mich raten, der nächste Vorwurf ist die braune Keule und die Presse kreischt: Trump istn Nazi... wie lustig und durchschaubar.

Herr Andreas Kertscher

03.03.2017, 09:12 Uhr

Im Gegensatz zu Hillary hat er aber keine 30.000 Mails gelöscht, bevor er Einsicht gewährt hat. Kleiner Unterschied, weil er nichts zu verstecken hatte.

Herr Bernhard Ramseyer

03.03.2017, 09:44 Uhr

Ja alles schön und gut.

Aber man macht sich schon Gedanken, ob diese Politiker nicht mehr zwischen dienstlich und privat unterscheiden können.

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