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29.01.2012

16:28 Uhr

US-Vorwahlen

Herman Cain wirbt für Ex-Rivale Gingrich

Die Wähler des US-Staats Florida stimmen bald über die republikanischen Präsidentschaftsanwärter ab. Laut Umfragen liegt Millionär Romney deutlich vorn. Doch Rivale Gingrich erhält Unterstützung von einem Ex-Mitbewerber.

Mitt Romney (links) liegt in Umfragen deutlich vorn, doch Newt Gingrich (rechts) bekommt Schützenhilfe von Ex-Konkurrent Herman Cain (Mitte). dapd

Mitt Romney (links) liegt in Umfragen deutlich vorn, doch Newt Gingrich (rechts) bekommt Schützenhilfe von Ex-Konkurrent Herman Cain (Mitte).

WashingtonKurz vor der wichtigen Vorwahl im US-Staat Florida hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney laut Umfragen die Nase vorn. Demnach führte der Exgouverneur von Massachusetts am Sonntag mit elf bis 16 Prozentpunkten vor seinem schärfsten Konkurrenten Newt Gingrich, dem früheren Präsidenten des Abgeordnetenhauses.

Allerdings erhoffte sich Gingrich noch kurzfristig Aufwind, nachdem sich der frühere Mitbewerber Herman Cain öffentlich für ihn als Spitzenkandidaten ausgesprochen hat. Gingrich sei ein Patriot und schrecke nicht vor kühnen Ideen zurück, sagte Cain nach Angaben der „Washington Post“ am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida.

Die Vorwahlen dort am 31. Januar haben möglicherweise eine richtungsweisende Bedeutung, nachdem drei verschiedene Bewerber die vorausgegangenen Abstimmungen in drei Staaten gewonnen hatten. In Iowa siegte der Exsenator Rick Santorum hauchdünn vor Romney; die Vorwahl in New Hampshire entschied Romney klar für sich und in South Carolina knöpfte dann Gingrich dem Exgouverneur nach einer rasanten Aufholjagd den Sieg ab.

Santorum liegt in den jüngsten Umfragen in Florida abgeschlagen auf dem dritten Platz. Experten erwarten, dass er als nächster Bewerber aussteigt und Romney sowie Gingrich das Rennen untereinander ausmachen werden.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Paradox

30.01.2012, 06:54 Uhr

Wenn Newt Gingrich Schützenhilfe von Ex-Konkurrent Herman Cain bekommt, dann ist es möglicherweise in Wirklichkeit nur eine Scheinschützenhilfe.
Weil wenn Newt Gingrich die Vorwahlen gewinnt und für die Republikaner gegen Obama antritt, haben die Republikaner kaum eine Chance.
Mitt Romney hätte dagegen eine echte Chance gegen Obama.
Da ich für eine Wiederwahl von Obama bin, wünsche ich dem Obama Gingrich als Gegener.

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