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05.02.2012

09:33 Uhr

US-Vorwahlen

Mitt Romney siegt wieder - und wird klarer Favorit

Langsam aber sicher finden die Republikaner doch einen klaren Favoriten im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur. Mitt Romney hat die Vorwahlen in Nevada gewonnen. Aber sein ärgster Konkurrent gibt nicht auf.

Romney gewinnt Nevada-Vorwahl

Video: Romney gewinnt Nevada-Vorwahl

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Las Vegas/WashingtonZweite US-Vorwahl innerhalb einer Woche - zweiter Sieg für Mitt Romney. Nach Florida hat der Ex-Gouverneur und Multimillionär nun auch die Republikaner-Vorwahl in Nevada klar für sich entscheiden können. Das berichteten mehrere TV-Sender kurz nach Schluss der Abstimmung am Samstagabend (Ortszeit). Ersten Auszählungen zufolge kam Romney auf rund 45 Prozent der Stimmen

Unklar war allerdings zunächst, wer auf den zweiten Platz kommt. Hier lag Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich vor dem libertären Kongressabgeordneten Ron Paul, es zeichnete sich aber ein knappes Rennen ab. Damit hat Romney seine Favoritenrolle im Nominierungsrennen für die Präsidentschaftskandidatur untermauert.

Romney war als Favorit in die Abstimmung am Samstag in Nevada gegangen, da dort viele seiner mormonischen Glaubensbrüder leben. Bereits bei den Vorwahlen 2008 konnte er in dem Bundesstaat 51 Prozent der Wähler für sich gewinnen.

Romney präsentierte sich in einer Rede vor Anhängern bereits demonstrativ als Herausforderer von Präsident Barack Obama. Obama müsse sich für seine gebrochenen Versprechungen und seine verfehlte Politik bei den Amerikanern entschuldigen, sagte er in Las Vegas. „Wenn ich Präsident bin, kümmere ich mich um eure Jobs, nicht um meinen Job“, sagte Romney mit Blick auf die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in den USA.

Romney warf Obama im Kern vor, er verrate die amerikanischen Werte. „In diesen Wahlen müssen wir für das Amerika kämpfen, das wir lieben.“

Kommentare (1)

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05.02.2012, 11:10 Uhr

Der Selbstmord der USA geht nach Bush, dem Schuldenkoenig Obama mit dem Gelddrucker Bernanke langsam weiter. Wir sollten sie in Ruhe ihre Ziele verfolgen lassen und uns mehr mit den wichtigen Laendern der Welt beschaeftigen. Und davon gibt es eine Menge. Asien, Suedamerika, Indien, bald auch Afrika und sogar das ehemals schwache Russland - die Alternativen sind hervorragend. Das Grossmaul USA moechte die Welt beherrschen und gar zum Mars fliegen. Die sind nicht mal mehr in der Lage ihre Schulden zu bedienen oder zur Raumstation zu fliegen ;-)

Ich hoffe, die Medien verlagern endlich auch mal die Schwerpunkte der Berichtserstattung auf die neuen Ziele und nicht auf Berichte ueber einen voellig unwichtigen Mitt Romney oder den grossmauligen Schuldenkoenig Obama. USA waren gestern - die Welt ist bereits heute eine andere.

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