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21.01.2012

00:15 Uhr

US-Vorwahlen

Romney sucht Vorentscheidung bei South-Carolina-Wahl

Im Vorwahl-Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner sucht der Favorit Mitt Romney am Samstag die Vorentscheidung. Laut Umfragen kann er nach New Hampshire auch auf einen Sieg in South Carolina hoffen.

US-Republikaner Mitt Romney. AFP

US-Republikaner Mitt Romney.

GilbertDer US-Republikaner Mitt Romney rechnet sich eigentlich gute Chancen im Vorwahl-Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner aus. Allerdings geriet der Ex-Unternehmer und Multimillionär zuletzt massiv unter Druck, weil er eingeräumt hatte, deutlich weniger Steuern zu zahlen als die meisten Normalverdiener in den USA. Davon profitierte vor allem Romneys Rivale Newt Gingrich. Der ehemalige Vorsitzende des Repräsentantenhauses konnte den Abstand in den Umfragen zuletzt erheblich verkürzen.

Sollte Romney in South Carolina dennoch gewinnen, dürften die Weichen im Rennen um die Nominierung zum Herausforderer von Präsident Barack Obama gestellt sein. Der von hoher Arbeitslosigkeit gezeichnete Bundesstaat im Süden der USA ist eine Hochburg der religiösen Rechten, und der als vergleichsweise moderat geltende Mormone Romney war bislang nicht deren Wunschkandidat.

Mit Spannung wird deshalb auch das Abschneiden des ultrakonservativen Ex-Senators und erklärten Abtreibungsgegners Rick Santorum erwartet, der bereits beim Vorwahl-Auftakt in Iowa Anfang Januar überraschend die meisten Stimmen erhielt, wie die offizielle Auszählung vor wenigen Tagen nachträglich ergab. Ursprünglich war Romney zum Sieger erklärt worden. Ebenfalls noch im Rennen ist der Kongressabgeordnete Ron Paul. Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, zog dagegen seine Bewerbung zurück und empfahl seinen Anhängern, Gingrich zu wählen.

Die Republikaner nominieren ihren Präsidentschaftskandidaten offiziell Ende August auf ihrem nationalen Parteitag. Die eigentliche Präsidentenwahl findet Anfang November statt.

Von

rtr

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