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24.04.2012

16:51 Uhr

US-Vorwahlen

Startschuss für Duell Obama-Romney rückt näher

Mit den Vorwahlen in fünf Bundesstaaten sollen die Kontrahenten der US-Wahl offiziell bestätigt werden. Kaum einen Zweifel gibt es, dass es zum Duell zwischen Amtsinhaber Barack Obama und Mitt Romney kommen wird.

Mitt Romney (links) wird aller Voraussicht nach der Herausforderer von US-Präsident Barack Obama. AFP

Mitt Romney (links) wird aller Voraussicht nach der Herausforderer von US-Präsident Barack Obama.

WashingtonIm US-Wahlkampf rückt der „offizielle“ Startschuss für das Duell zwischen Amtsinhaber Barack Obama und dem Republikaner Mitt Romney näher. Vorwahlen in gleich fünf Bundesstaaten sollten am Dienstagabend (Ortszeit) beiden Parteien letzte Klarheit über die Nominierung für die Präsidentenwahl im November bringen. Während Obama die Kandidatur nach den Abstimmungen auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen sein wird, will Multimillionär Romney mit einem Fünffach-Sieg seine verbliebenen Herausforderer kaltstellen.

Gewählt wird bei den Demokraten und Republikanern in New York, Connecticut, Pennsylvania, Delaware und Rhode Island. Obama, der in den Vorwahlen keinen ernsthaften Kontrahenten hatte, kommt danach laut Beobachtern klar über die Zahl von 2778 Delegierten, die er für die Nominierung auf dem Parteitag Anfang September benötigt. Damit kann sich der Präsident auch offiziell als Anwärter für eine zweite Amtszeit bezeichnen. Eine große Feier werde es deshalb aber nicht geben, verlautete laut US-Medien aus seinem Team.

Romney dagegen wird die „magische Zahl“ von 1144 Delegierte für den Nominierungsparteitag der Republikaner Ende August dagegen noch nicht erreichen. Nach einer Hochrechnung des Senders CNN hat er bisher mindestens 646 Wahlmänner auf seiner Seite. Am Dienstag standen weitere 209 auf dem Spiel.

Es galt allerdings als sicher, dass seine Herausforderer Newt Gingrich (138 Delegierte) und Ron Paul (72 Delegierte) im Nominierungsrennen keinerlei Chancen mehr haben. Der Ex-Parlamentspräsident Gingrich sagte dem TV-Sender NBC am Montag, er werde in den kommenden Tagen eingehend über den Fortgang seiner Bewerbung nachdenken. Am 10. April hatte bereits Romneys ärgster Konkurrent Rick Santorum das Handtuch geworfen und damit quasi für die Entscheidung im Vorwahlrennen gesorgt.

Von

dpa

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