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12.02.2016

09:10 Uhr

US-Wahlkampf 2016

Jeb Bush setzt auf Hilfe seines großen Bruders

Nur 30 Prozent der US-Bürger unterstützten George W. Bush, als er aus dem Amt des US-Präsidenten ausschied. Der republikanische Bewerber Jeb Bush holt sich nun dennoch die Unterstützung seines großen Bruders.

Am Montag findet in Charleston der erste Wahlkampfauftritt von George W. Bush für seinen Bruder Jeb Bush statt. dpa

Die Brüder George W. und Jeb Bush

Am Montag findet in Charleston der erste Wahlkampfauftritt von George W. Bush für seinen Bruder Jeb Bush statt.

WashingtonDer republikanische Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush setzt nun auf die Hilfe von Ex-US-Präsident George W. Bush. Jeb Bush veröffentlichte am Donnerstag bei Twitter ein Foto von sich und seinem älteren Bruder und lud seine Anhänger für Montag nach Charleston ein, wo am 20. Februar Vorwahlen stattfinden.

Dies ist der erste Wahlkampfauftritt des ehemaligen Präsidenten für seinen Bruder. Er findet im Bundesstaat South Carolina statt, wo George W. Bush bei Vorwahlen im Jahr 2000 53 Prozent der Stimmen geholt hatte.

George W. Bush hatte sich nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des US-Präsidenten 2009 weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Seither stieg sein Ansehen bei der US-Bevölkerung. Während 2009 in Umfragen nur 30 Prozent der Bürger einen guten Eindruck von ihm hatten, waren dies Ende Juni 2015 schon 52 Prozent.

So geht's weiter: Termine im US-Wahlkampf

20. Februar

Vorwahl der Republikaner in South Carolina, „Caucus“ der Demokraten in Nevada

23. Februar

„Caucus“ der Republikaner in Nevada

25. Februar

TV-Debatte der Republikaner (Houston, Texas; ursprünglich geplant für den 26. Februar)

27. Februar

Vorwahl der Demokraten in South Carolina

1. März

„Super Tuesday“: Vorwahlen in Alabama, Alaska (nur Republikaner), Arkansas, Colorado, Georgia, Massachusetts, Minnesota, North Dakota (Republikaner), Oklahoma, Tennessee, Texas, Vermont, Virginia, Wyoming und im US-Außengebiet Samoa

Sein Bruder Jeb konnte im Vorwahlkampf der Republikaner um die Präsidentschaft bislang nicht punkten. Der ehemalige Gouverneur von Florida steht im Schatten des rechtspopulistischen Geschäftsmanns Donald Trump, der die Debatten dominiert und die Vorwahl am Dienstag in New Hampshire gewann.

Von

afp

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