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02.05.2012

23:36 Uhr

US-Wahlkampf

Gingrich gibt sich geschlagen

Als Gegner Barack Obamas bei den US-Wahlen steht Mitt Romney nun praktisch fest: Der weit abgeschlagene Newt Gingrich ist aus dem Vorwahlrennen ausgetreten. Doch zum Abschied stänkerte er noch einmal kräftig.

Newt Gingrich gibt sein Ausscheiden aus dem US-Vorwahlkampf bekannt. Reuters

Newt Gingrich gibt sein Ausscheiden aus dem US-Vorwahlkampf bekannt.

Washington/ArlingtonDer Republikaner Newt Gingrich ist nun auch offiziell aus dem Vorwahlrennen um die US-Präsidentschaftskandidatur ausgeschieden. "Heute setze ich meine Kampagne aus. Das bedeutet aber nicht, dass ich meinen Bürgersinn aussetze", sagte Gingrich, der ankündigte, sich weiter politisch engagieren zu wollen.

Der Polit-Veteran, der Romney im Vorwahlkampf mangelnde konservative Haltung vorgeworfen hatte, deutete nun seine Unterstützung für den Ex-Gouverneur an. Bei der Wahl am 6. November gehe es um eine "Entscheidung zwischen Mitt Romney und dem radikalsten, linkesten Präsidenten der amerikanischen Geschichte", sagte er.

Gingrich lag bei den Vorwahlen um Längen abgeschlagen hinter Mitt Romney, der damit als Herausforderer von Barack Obama bei den Präsidentenwahlen am 6. November praktisch feststeht.

Auch Romneys schärfster Rivale, der erzkonservative Rick Santorum, hatte kürzlich das Handtuch geworfen. Jetzt ist neben Romney nur noch der utraliberale Ron Paul im Rennen. Aber auch er liegt so weit zurück, dass er für Romney keinerlei Gefahr bedeutet.

Romney erklärte, er sei zuversichtlich, dass Gingrich weiter "wichtige Leistungen" für die republikanische Partei erbringen werde. Der frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses habe die Politik in den USA mit "intellektueller Vitalität" bereichert.

Kommentare (2)

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Morbid

03.05.2012, 01:28 Uhr

But: Ron Paul is the better Romney! Because he says: Don't feed the Fed!

Morbid

03.05.2012, 01:33 Uhr

Don't feed the Fed!
.............................Ron Paul

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