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10.09.2016

03:02 Uhr

US-Wahlkampf

Mike Pence legt Steuererklärung vor - und nervt damit Trump

Niemand hat auf die Steuererklärung des Republikaners Mike Pence gewartet, und doch ist sie da. Damit bringt der mögliche Vize-Präsident den Kandidaten Donald Trump mächtig in Bedrängnis.

Die Steuererklärung von Mike Pence ist langweilig. Aber die Veröffentlichung erhöht den Druck auf Donald Trump. AP

Mike Pence, republikanischer Kandidat für die Vize-Präsidentschaft, legt seine Steuererklärung vor.

Die Steuererklärung von Mike Pence ist langweilig. Aber die Veröffentlichung erhöht den Druck auf Donald Trump.

IndianapolisAnders als sein Chef Donald Trump hat der republikanische US-Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence seine Steuererklärungen veröffentlicht. Laut den am Freitag bekanntgegebenen Zahlen der vergangenen zehn Jahre verdiente Pence als Kongressmitglied bis zu 187 000 Dollar (166 000 Euro) jährlich. Im vergangenen Jahr waren es noch 113 000 Dollar. Dafür zahlte der Gouverneur von Indiana zehn bis 16 Prozent Steuern. Seine Familie spendete zehn Prozent ihres Einkommens für wohltätige Zwecke.

Während Pence für Offenheit sorgte, macht Präsidentschaftskandidat Trump aus seinem Einkommen weiter ein Geheimnis. Er warte noch auf das Ergebnis einer Überprüfung, ließ er bei früheren Gelegenheiten mitteilen.

Die demokratische Kandidatin Clinton legte ihre Steuererklärungen vor vier Wochen vor. Demnach verdienten sie und ihr Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, im vergangenen Jahr 10,6 Millionen Dollar und zahlten darauf 34,2 Prozent Steuern. Ihr Vizepräsidentschaftskandidat Tim Kaine und dessen Ehefrau Anne Holton zahlten 25,6 Prozent Steuern und spendeten in den vergangenen zehn Jahren 7,5 Prozent ihres Einkommens für wohltätige Zwecke.

Seit 1976 haben alle Präsidentschaftskandidaten der großen US-Parteien ihre Steuererklärungen offengelegt - die einzige Ausnahme ist Trump.

Von

ap

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