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20.12.2012

13:29 Uhr

USA

Anklage gegen drei Schweizer Banker

Der Steuerstreit zwischen den USA und der Schweiz geht in eine neue Runde: Drei Mitarbeiter der Zürcher Kantonalbank wurden nun in New York angeklagt.

Drei Banker sollen US-Bürgern geholfen haben, 420 Millionen Dollar am Staat vorbeizuschleusen. Reuters

Drei Banker sollen US-Bürgern geholfen haben, 420 Millionen Dollar am Staat vorbeizuschleusen.

Zürich/New York/WienDer Bankenstreit zwischen der Schweiz und den USA geht weiter und diesmal gerät die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ins Visier der US-Justiz. Bei den Bankern, gegen die Anklage von der Staatsanwaltschaft in Manhattan erhoben wurde, handelt es sich um drei Kundenberater der ZKB. Das bestätigte die Bank in einer Mitteilung am Donnerstag.

Zwei der drei Männer sind noch in der ZKB aktiv, wie die Bank in mitteilte. Nähere Details gab die Bank nicht preis: „Aufgrund der bekannten laufenden Untersuchung der US-Behörden gegen die Zürcher Kantonalbank können zu den gegen die betroffenen Mitarbeiter erhobenen Vorwürfen gegenwärtig keine Angaben gemacht werden.“

Die Angeklagten sollen laut dem amerikanischen Justizministerium US-Kunden geholfen haben, mehr als 420 Millionen US-Dollar vor den Steuerbehörden zu verstecken. Den Angaben zufolge leben alle Angeklagten, darunter ein US-Bürger, in der Schweiz. Die Kantonalbank wolle nun im Rahmen der Gesetzgebung mit den USA kooperieren und hoffe auf eine einvernehmliche Lösung.

Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass die US-Behörden Anklage gegen Schweizer Banker erheben. Bereits im März waren zwei Schweizer Finanzberater angeklagt worden, weil sie US-Kunden geholfen haben sollen, Geld vor den Finanzbehörden zu verbergen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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svebes

20.12.2012, 13:32 Uhr

Ja, Ja Santos - leben sie als Asylanwärter in NRW von HarzIV? Das wäre der einzige Grund für ein derartig unreflektiertes Geplapper. Was ist mit den Cayman Islands, mit Delaware - um nur bei den Amis zu bleiben? Was ist mit Luxemburg, Zypern, Irland, Monaco? Mein Gott, wie einfältig muss man sein um auf diese Politikerrethorik hereinzufallen? Den Scheinwerfer aufs Ausland richten um von innenpolitischen Desaster abzulenken. So einfach ist das.

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