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09.04.2015

07:36 Uhr

USA

Obama will Homosexuellen-Therapie verhindern

Manch einer in den USA hält Homosexualität für eine Krankheit. So sollen Therapien Lesben und Schwule „heilen“. Mediziner haben sich bereits dagegen ausgesprochen, nun gibt es Unterstützung vom Weißen Haus.

Obama setzt sich für die Homosexuellen ein und ist gegen eine Konversionstherapie. AFP

US-Präsident Barack Obama

Obama setzt sich für die Homosexuellen ein und ist gegen eine Konversionstherapie.

WashingtonUS-Präsident Barack Obama stemmt sich gegen die umstrittene Umerziehungstherapie für Homosexuelle. Obama unterstütze Bestrebungen, ein Gesetz gegen die sogenannte Konversionstherapie zu erlassen, schreibt seine Beraterin Valerie Jarrett auf der Webseite des Weißen Hauses. Aktivisten haben eine entsprechende Petition dort eingestellt.

„Als Teil unseres Einsatzes zum Schutz der Jugend Amerikas unterstützt diese Regierung Anstrengungen, den Einsatz von Konversionstherapien bei Minderjährigen zu verbieten“, schrieb Jarrett in einer offiziellen Reaktion des Weißen Hauses.

In den Bundesstaaten Kalifornien und New Jersey sind solche höchst umstrittenen Behandlungen für Minderjährige bereits verboten. Eine Reihe von Verbänden aus Medizinern und Psychologen haben sich in den USA bereits gegen die Therapie zur „Konvertierung“ von Schwulen ausgesprochen. Dies sei von allen Berufsständen zu geistiger Gesundheit abgelehnt worden, heißt es nach Angaben der American Psychological Association (APA).

Von

dpa

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