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23.01.2014

13:46 Uhr

USA

Obamas Ansehen nur noch Durchschnitt

Im fünften Präsidentenjahr stellen US-Bürger Obama laut einer Umfrage ein zwiespältiges Zeugnis aus: Er sei durchaus sympathisch– aber nur ein durchschnittlicher Politiker. Seine Rede zur Lage der Nation hält Obama noch.

Hohe Sympathiewerte: Obama sei einer, mit dem er mal ein Bier trinken könnte, „wenn er nicht Präsident wäre“, sagte  Joshua Parker, ein 37-jähriger Kleinunternehmer in Tennessee. ap

Hohe Sympathiewerte: Obama sei einer, mit dem er mal ein Bier trinken könnte, „wenn er nicht Präsident wäre“, sagte Joshua Parker, ein 37-jähriger Kleinunternehmer in Tennessee.

WashingtonWenige Tage vor seiner Rede zur Lage der Nation am kommenden Dienstag haben US-Bürger ihrem Präsidenten Barack Obama in einer Umfrage ein zwiespältiges Zeugnis ausgestellt: Ein durchschnittlicher Politiker, aber immerhin ein netter Kerl.

Aus einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des Meinungsforschungsinstituts GfK geht hervor, dass weniger als ein Drittel der Amerikaner Obama als einen überdurchschnittlichen Präsidenten sieht. Doch fast doppelt so viele US-Bürger halten ihn für sympathisch.

Was die Sympathiewerte angeht, so konnte sich Obama seit der letzten Umfrage vom Oktober deutlich auf 58 Prozent verbessern. Während der damaligen Zwangsschließung von Regierungsbehörden in der Haushaltskrise lag sein Wert um neun Prozent niedriger. Die Qualität als Präsident wird aber immer noch schlecht beurteilt. Nur 31 Prozent sehen seine Leistung als außergewöhnlich oder überdurchschnittlich. 42 Prozent halten sie dagegen für unterdurchschnittlich oder sogar schlecht.

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Ein 37-jähriger Kleinunternehmer in Tennessee, Joshua Parker, sagt beispielsweise, Obama sei „keine völlige Enttäuschung“. Er sei es schließlich nicht gewesen, „der uns die große Depression (Wirtschaftskrise 2008) gebracht hat“. Obama sei einer, mit dem er mal ein Bier trinken könnte, „wenn er nicht Präsident wäre“.

Die 58-jährige Rentnerin Sabrina Carag aus Kalifornien verweist auf die zeitweilige Totalopposition der Republikaner im Kongress, die Obama blockiert hätten: „Wie kann man irgendwas erreichen, wenn einem die Hände gebunden sind?“. Der 51-jährige Wes Brummett aus Texas glaubt schließlich, dass die Wirtschaft irgendwann wieder in Schwung komme. Aber es würden wohl erst seine Enkel sein, die das schafften. Obama „muss mehr Führung zeigen“, sagt Brummett.

Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 17. und 21. Januar 1060 erwachsene Amerikaner befragt.

Von

ap

Kommentare (1)

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23.01.2014, 15:36 Uhr

Obama war nie etwas anderes als ein Blender

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