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10.01.2015

03:12 Uhr

USA

Romney erwägt dritten Anlauf im Präsidentschafts-Rennen

Der frühere republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney erwägt scheinbar seine dritte Bewerbung um das amerikanische Spitzenamt. Konkurrenz könnte er aus dem Bush-Klan bekommen.

Erneuter Anlauf: Republikaner Mitt Romney soll über einen dritten Anlauf für das US-Präsidentenamt nachdenken. ap

Erneuter Anlauf: Republikaner Mitt Romney soll über einen dritten Anlauf für das US-Präsidentenamt nachdenken.

WashingtonDer Republikaner Mitt Romney erwägt offenbar, zum dritten Mal ins Rennen um die US-Präsidentschaft einzusteigen. Der 67-Jährige habe vor mehreren Geldgebern am Freitag in New York gesagt, er denke ernsthaft über einen erneuten Versuch nach, berichteten zwei mit dem Treffen vertraute Personen der Nachrichtenagentur AP.

Demnach sagte der Ex-Gouverneur von Massachusetts am Freitag vor einer Gruppe: „Jeder hier kann seinen Freunden mitteilen, dass ich ein Rennen in Betracht ziehe.“ Die nächste Wahl ist 2016.

Romney, der die Wahl 2012 gegen US-Präsident Barack Obama verloren hatte, machte bislang öffentlich immer wieder klar, seine Zeit in der Politik sei vorbei. Über das Treffen in New York hatte als Erstes das „Wall Street Journal“ berichtet.

Die Nachricht von Romneys Ambitionen kommt zu einer Zeit, in der der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, mit großen Schritten zu einer Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2016 voranschreitet. Bush, der der Sohn des Expräsidenten George Bush und Bruder des Obama-Vorgängers George W. Bush ist, hatte in den vergangenen Wochen bei mehreren privaten Geldgebern US-weit um Wahlkampfhilfen geworben.

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Kann man mit Folter eine Wahl gewinnen? Jeb Bush, Bruder von US-Ex-Präsident George W. Bush, will es wissen. Die Popularitätswerte des Bush-Clans steigen trotz CIA-Folter-Reports. „W“ hat selbst seine Partei wieder lieb.

Die ersten Vorausscheidungen der Republikaner finden erst in gut einem Jahr statt. Niemand hat bislang offiziell seine Kandidatur verkündet, aber mehr als ein Dutzend hochrangiger Republikaner sollen ihre Teilnahme am Kampf ums Weiße Haus in Erwägung ziehen.

Romney, der sich 2008 und 2012 glücklos um den höchsten Posten der Vereinigten Staaten beworben hatte, hatte zuletzt klargemacht, er wolle nicht noch einmal antreten. Auf einer politischen Kundgebung in New Hampshire sagte er im vergangenen Sommer, er werde „hinter demjenigen stehen, von dem ich denke, dass er die besten Chancen auf einen Sieg hat“.

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