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10.02.2017

17:47 Uhr

USA und Russland

Putin schlägt Trump ein Treffen in Slowenien vor

Russlands Präsident Wladimir Putin schlägt dem US-Präsidenten Donald Trump ein Treffen in Slowenien vor – der Heimat von Trumps Frau Melania. Ein wichtiges Thema könnte dann die Ukraine-Krise sein.

Wladimir Putin (r.) hat Donald Trump einen Vorschlag für ein erstes Treffen gemacht. dpa

Treffen in Slowenien?

Wladimir Putin (r.) hat Donald Trump einen Vorschlag für ein erstes Treffen gemacht.

MoskauDer russische Präsident Wladimir Putin hat seinem US-Kollegen ein Treffen in Slowenien vorgeschlagen, der Heimat von Donald Trumps Frau Melania. Die slowenische Hauptstadt Ljubljana sei für die erste Begegnung der beiden Staatsoberhäupter ein guter Ort, sagte Putin am Freitag in Moskau. Einen Termin nannte er nicht. Die slowenische Führung hatte sich als Gastgeber angeboten.

„Was Ljubljana und Slowenien im Allgemeinen betrifft, so ist das natürlich ein brillanter Ort, um einen solchen Dialog stattfinden zu lassen“, sagte Putin nach Beratungen mit dem slowenischen Präsidenten Borut Pahor in Moskau. Ob er und Trump sich tatsächlich dort treffen würden, hänge aber nicht allen von Russland ab, sondern von einer ganzen Reihe von Umständen. „Wenn es solche Treffen geben sollte, dann haben wir überhaupt nichts gegen Ljubljana.“

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Bei einem Treffen zwischen Putin und Trump dürfte die Ukraine-Krise ein wichtiges Thema sein. Der US-Präsident hat seine Unterstützung für eine ungeteilte Ukraine erklärt, was bei den Nato-Partnern und der Regierung in Kiew auf Zustimmung stoßen dürfte. In einem Schreiben an die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite, das auf der Website der US-Botschaft in Vilnius veröffentlich wurde, schrieb Trump: „Ihre Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und Ihre Bemühungen und mehr Vielfalt bei der Energieversorgung bringen unser gemeinsames Ziel voran, die europäische und regionale Sicherheit zu stärken.“ Trumps Brief datiert vom 8. Februar.

Vor allem die baltischen Staaten haben sich besorgt gezeigt, weil Trump die Nato als überholt bezeichnet und Putin gelobt hatte. Ihre Sorge vor einer russischen Aggression ist im Zuge der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland gestiegen. Der Westen und die Nato werfen Russland vor, die prorussischen Separatisten in der Ostukraine militärisch zu unterstützen. Die Regierung in Moskau bestreitet das.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

10.02.2017, 18:13 Uhr

Frau Merkel darf auch teilnehmen und zwar per Zeitung. Wieder optimaler Schaden, die Dame ist unerreicht.

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