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10.01.2005

20:53 Uhr

USA warnen vor Übergriffen

Tote bei Schusswechsel in Kuwait

Zwischen Extremisten und Geheimdienstmitarbeitern in Kuwait-Stadt ist es am Montag zu einem Schusswechsel gekommen. Nach Angaben des Innenministeriums und aus Geheimdienstkreisen sin dabei drei Menschen getötet worden.

HB KUWAIT. Unmittelbar vor dem Zwischenfall hatte die US-Botschaft in Kuwait vor Übergriffen auf westliche Ausländer gewarnt.

Geheimdienstmitarbeiter hätten in einem Vorort der kuwaitischen Hauptstadt einen Extremisten verfolgt, teilte das Ministerium mit. Er sei in einem Geschäft verschwunden und habe das Feuer auf seine Verfolger eröffnet. Danach hätten auch Komplizen des Mannes, die in einem Auto gewartet hätten, auf die Geheimdienstmitarbeiter geschossen und zwei von ihnen getötet sowie zwei weitere verletzt. Aus Sicherheitskreisen verlautete, auch der Extremist habe tödliche Schussverletzungen erlitten.

Kurz zuvor hatte die US-Botschaft in Kuwait erklärt, ihr lägen glaubwürdige Hinweise vor, wonach ein oder mehrere Personen in einer schwarzen Limousine wahllos Ausländer angreifen wollten.

Die USA haben ihre in Kuwait lebenden Bürger in der Vergangenenheit immer wieder zur Wachsamkeit aufgerufen und vor Anschlägen in dem Golfstaat gewarnt. Kuwaits Regierung verfolgt einen harten Kurs gegen Moslem-Extremisten, die gegen die militärischen Präsenz der USA in dem Staat sind.

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