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09.12.2013

19:58 Uhr

„Vater der Nation“

90.000 Menschen bei Mandela-Gedenkfeier erwartet

Die Vorbereitungen für die größte Gedenkfeier in der Geschichte Südafrikas laufen auf Hochtouren. Zahlreiche Prominente und Staatschefs aus aller Welt wollen Abschied von Volksheld Nelson Mandela nehmen.

Nach dem Tod Nelson Mandelas hatte Südafrika den Sonntag als nationalen Tag der Trauer und des Andenkens an „den größten Sohn der Nation“, wie Zuma Mandela nannte, begangen. ap

Nach dem Tod Nelson Mandelas hatte Südafrika den Sonntag als nationalen Tag der Trauer und des Andenkens an „den größten Sohn der Nation“, wie Zuma Mandela nannte, begangen.

KapstadtSüdafrika bereitet sich in der Woche der Trauer um Nelson Mandela auf den ersten Höhepunkt vor: Zum zentralen Staatsakt in Johannesburg am Dienstag werden 70 amtierende und 10 ehemalige Staats- und Regierungschefs erwartet. In dem 90.000 Menschen fassenden Fußballstadion werden laut Programm auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, US-Präsident Barack Obama und der kubanische Präsident Raúl Castro Reden halten.

„Die ganze Welt kommt im wahrsten Sinne des Wortes nach Südafrika“, sagte der Sprecher des Außenministerium, Clayson Monyela, am Montag in Pretoria. Zu den Gästen zählten „Könige und Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen“. Das sei beispiellos in der Geschichte des Landes. Logistisch allerdings stehe die Regierung vor „einer sehr schweren Aufgabe“, sagte Monyela.

Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger war am Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von 95 Jahren gestorben. Er hatte sein Land aus der Rassentrennung in die Demokratie geführt.

Die zentrale Gedenkfeier für den südafrikanischen Nationalhelden findet am Dienstag zwischen 11 und 15 Uhr Ortszeit (10 und 14 Uhr MEZ) statt. Der Leichnam Mandelas wird nicht im Stadion aufgebahrt sein. Der Trauerakt wird an 90 Orten im Land auf Großleinwänden sowie in drei weiteren Stadien von Johannesburg für die Öffentlichkeit übertragen.

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Einer der größten Revolutionäre des 20. Jahrhunderts ist tot. Der Freiheitskämpfer Nelson Mandela schaffte, was kaum einer für möglich gehalten hatte: Er machte den Apartheitsstaat Südafrika zu einem freien Land.

Neben Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma sollen bei dem in alle Welt übertragenen Festakt auch Kinder und Enkel Mandelas das Wort ergreifen. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff, Chinas Vizepräsident Li Yuanchao und Indiens Präsident Pranab Mukherjee sind laut Programm gleichfalls Redner.

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