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15.02.2014

03:31 Uhr

Venezuela

Sicherheitskräfte gehen gegen Demonstranten vor

Die Unruhen in Venezuela nehmen kein Ende: Rund 500 Studenten legten den Verkehr lahm - Sicherheitskräfte lösten die Blockade mit Gewalt auf. Präsident Nicolás Maduro warnte die Studenten in einer Fernsehansprache.

Warnung an die Studenten: Präsident Nicolás Maduro erklärte in einer Fernsehansprache, dass er keine Störungen auf den Bundesstraßen des Landes tolerieren werde. Reuters

Warnung an die Studenten: Präsident Nicolás Maduro erklärte in einer Fernsehansprache, dass er keine Störungen auf den Bundesstraßen des Landes tolerieren werde.

CaracasMit Wasserwerfern und Tränengas haben Sicherheitskräfte in Venezuela die Blockade einer der wichtigsten Straßen der Hauptstadt Caracas aufgelöst. Rund 500 Studenten hatte dort den Verkehr über Stunden lahm gelegt. Angaben über Verletzte oder Festnahmen gab es zunächst nicht. Präsident Nicolás Maduro warnte die Studenten in einer Fernsehansprache, dass er keine Störungen auf den Bundesstraßen des Landes tolerieren werde.

Seit drei Tagen wird das Land von gewaltsamen Protesten gegen die Regierung erschüttert. Drei Menschen kamen bislang ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Die Studenten erklärten, sie würden weiter auf die Straße gehen, bis alle bei den Protesten Verhafteten wieder auf freiem Fuß seien.

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Bei Auseinandersetzungen nach Demonstrationen in Caracas kamen drei Menschen ums Leben. Auch in anderen Teilen von Venezuela protestierten Tausende gegen soziale Ungerechtigkeit und die zunehmende Kriminalität.

Venezuela kämpft rund ein Jahr nach dem Tod von Präsident und Integrationsfigur Hugo Chávez mit großen wirtschaftlichen Problemen, die Inflation ist gewaltig. Die Unzufriedenheit der Menschen wird zudem genährt von Klagen über die steigende Verbrechenszahlen und Berichte über Menschenrechtsverletzungen.

Von

ap

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