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21.02.2011

23:26 Uhr

Studenten gucken Fernsehen während ihres Hungerstreiks in Caracas. Quelle: Reuters

Studenten gucken Fernsehen während ihres Hungerstreiks in Caracas.

CaracasIn Venezuela versucht eine Gruppe von Studenten seit Tagen die Regierung mit einem Hungerstreik unter Druck zu setzen.

Die Teilnehmer fordern, dass eine internationale Delegation der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in das Land einreisen darf, um sich über die Menschenrechtslage zu informieren. Zudem verlangen sie die Freilassung mehrerer Inhaftierter, die sie als „politische Gefangene“ einstufen.

Die Studenten campieren vor der OAS-Vertretung in Caracas, verschiedenen Botschaften sowie in mehreren Städten des Landes. Insgesamt beteiligen sich nach Angaben des venezolanischen Senders Globovision über 80 Studenten an der seit Anfang Februar laufenden Aktion.

Am Montag verlor eine Studentin bei einer Untersuchung vorübergehend das Bewusstsein. OAS-Generalsekretär José Miguel Insulza hatte sich in den vergangenen Tagen besorgt über den Gesundheitszustand der Hungerstreikenden geäußert und zugleich seine Bereitschaft erklärt, nach Venezuela zu reisen. Dies müsse aber von der Regierung in Caracas genehmigt werden

dpa

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