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23.12.2013

23:02 Uhr

Venezuela

Wechselkurs für Touristen soll Abwertung bekämpfen

Venezuela will mit einem wöchentlich festgelegten Wechselkurs für Touristen der Währungs-Abwertung entgegenwirken. Dass die Rechnung aufgeht, ist fraglich. Ein gutes Geschäft ist der neue Kurs nämlich nicht.

Bolívar für Touristen: Die venezolanische Regierung hat in autorisierten Wechselstuben einen neuen Kurs für Besucher festgesetzt. ap

Bolívar für Touristen: Die venezolanische Regierung hat in autorisierten Wechselstuben einen neuen Kurs für Besucher festgesetzt.

CaracasDie venezolanische Regierung hat im Kampf gegen die Abwertung der Landeswährung Bolívar einen neuen Wechselkurs für Touristen festgesetzt. Ab Montag gab es in Venezuela in autorisierten Wechselstuben 11,3 Bolívar für einen Dollar, deutlich mehr als die bei den meisten Transaktionen weiterhin gültige offizielle Wechselrate von 6,3 Bolívar pro Dollar.

Der Wechselkurs, der jede Woche neu festgelegt werden soll, ist für Besucher in Venezuela und andere Besitzer von harten Devisen allerdings nicht wirklich ein gutes Geschäft.

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Auf dem Schwarzmarkt bekommt man derzeit 64 Bolívars und damit fünf Mal soviel für einen Dollar, wie die Webseite Dolartoday.com vorrechnete. Mit dem neuen Sonderwechselkurs sei die Regierung „Auf der Suche nach Idioten“, schrieb die Seite.

Von

ap

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